Jetzt zum Studium anmelden!

Bachelorstudienrichtung

Erlebnisse für morgen gestalten: Um das Bestehen einer Unternehmung langfristig absichern zu können, braucht es einen nicht abreissenden Strom von Optimierungen, Neuausrichtungen und Innovationen. Das Tourismusstudium mit Vertiefung Service Design ist konsequent auf Dienstleistungserstellung und -optimierung ausgerichtet, unter Einbezug modernster digitaler Technologien. Als angehende Service Designerin bzw. angehender Service Designer lernen Sie Werkzeuge und Vorgehensweisen kennen, mit welchen Sie kundenzentrierte Angebote konzipieren und erfolgreich auf den Markt bringen können.

Service Designerinnen und Service Designer zeichnen sich durch ein starkes Interesse an Menschen aus, die sie gerne beobachten und denen sie aufmerksam zuhören wollen, um so Potenziale für Erneuerungen, Optimierungen oder Anpassungen zu erspüren. Typische Service Design-Profis sind kreativ, ideenreich und sie werden als unkonventionelle Out-of-the-box- Denkerinnen und -Denker wahrgenommen. Darüber hinaus zeigen sie Mut in Planung und Umsetzung, und sie haben ein gesundes Verhältnis zum unternehmerischen Risiko.

Bei der Bachelorstudienrichtung Service Design handelt es sich um ein Teilzeitstudium im Tourismus. Der Unterricht findet an zwei Wochentagen statt. Wir empfehlen Ihnen ein maximales Arbeitspensum von 50% neben dem Studium.

Möchten Sie lieber Vollzeit studieren? Informieren Sie sich zum Bachelorstudium Tourismus.

Worum geht es im Service Design-Studium?

Sie interessieren sich für Menschen, sind kommunikativ und ideenreich?
Unkonventionelles Denken und Handeln spricht Sie an? Dann passt Service Design perfekt zu Ihnen. Das praxisnahe und breit abgestützte Tourismusstudium ist auf innovative Dienstleistungserstellung und -optimierung ausgerichtet.

Welches sind die Zulassungsbedingungen für das Studium?

Mit einer Berufsmaturität, einer Gymnasialmaturität oder einer vergleichbaren Ausbildung mit einer einjährigen käufmännischen Berufspraxis nehmen wir Sie ins Studium auf. Empfohlen werden gute Englisch-, Buchhaltungs- und Mathematikkenntnisse.

Welche Inhalte lerne ich im Studium?

Sie erhalten eine solide betriebswirtschaftliche Ausbildung und einen vertieften Einblick in die Tourismuswirtschaft und den Dienstleistungssektor. Das Studium bereitet Sie in idealer Weise auf das Arbeitsumfeld von morgen vor, in welchem Innovationsfähigkeit und kundenzentrierte Dienstleistungen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen.

Wie läuft das vom Studienbeginn bis zur Diplomfeier?

Das Teilzeitstudium Service Design beginnt im September und dauert vier Jahre. Der Unterricht findet an zwei Wochentagen in Chur statt. Zusätzlich finden Lehrveranstaltungen und Prüfungen in frühzeitig definierten Blockwochen statt. Exkursionen und Gastvorträge gehören zum Studium genauso wie Consultingprojekte für real existierende Unternehmen.

Was bietet mir die HTW Chur?

Die HTW Chur bietet ein praxisorientiertes Studium und bildet Sie zu einer verantwortungsvollen Fach- und Führungskraft aus. Dank überschaubarer Klassengrössen können Sie aktiv mitarbeiten und effizient lernen.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Es stehen Ihnen interessante Chancen im In- und Ausland offen, im Tourismus, in der Freizeitindustrie, in der Aviatik, im Handel oder ganz generell im Bereich des massiv wachsenden Dienstleistungssektors. Sie übernehmen Verantwortung für Innovationen und sichern so die gesunde Weiterentwicklung von Unternehmen.

Wie kann ich mich anmelden?

Füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden Sie es mit den erforderlichen Unterlagen an die HTW Chur.

Für die Zulassung zum Studium Service Design an der HTW Chur müssen Sie eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllen.

Wenn Sie Fragen zu den Zulassungsbedingungen haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sind Sie Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome?*

  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmatura Wirtschaft und Dienstleistungen (ehemals kaufmännische Berufsmaturität)
  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmatura nicht kaufmännischer Richtung, Gymnasial- oder Fachmatura mit einem Jahr kaufmännischer Praxis
  • Vergleichbare Ausweise, es gelten sinngemäss die obigen Praxisanforderungen

* Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Ab dem vierten Semester finden gewisse Module in Englisch statt. Wir empfehlen Englischkenntnisse auf Niveau B2 (Cambridge First Certificate oder analoge Kenntnisse).

Terme, Gleichungen und Funktionen sollten Sie gut beherrschen, denn sie bilden die Basis für den Mathematikunterricht im Assessmentjahr. Unser Mathematiktest gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr Wissensstand für das Studium ausreicht. Ergänzende Ressourcen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns.

Grundlagenkenntnisse in Buchhaltung werden vorausgesetzt. Wenn Ihr Berufsmaturaabschluss schon längere Zeit zurückliegt oder Sie nicht (mehr) über Grundkenntnisse in doppelter Buchhaltung verfügen, empfehlen wir, vor Studienbeginn einen Buchhaltungskurs zu absolvieren. Die Buchhaltungskenntnisse werden bei Studienbeginn geprüft. Bei ungenügenden Ergebnissen können Sie im ersten Studiensemester einen von der HTW Chur angebotenen Stützkurs absolvieren.

Die geforderte Berufspraxis beträgt bei 100%-Anstellung ein Jahr. Bei Reduktion der Anstellung verlängert sich die Dauer entsprechend. Sie muss vor dem Studienbeginn abgeschlossen sein. Die Berufspraxis kann sich aus mehreren Einsätzen für verschiedene Arbeitgebende zusammensetzen. Die Studienleitung entscheidet, welche beruflichen Erfahrungen in welchem Umfang an die Berufspraxis angerechnet werden. Diese setzen sich aus berufspraktischen und berufstheoretischen Erfahrungen zusammen. Sie sind verpflichtet, Ihre Berufspraxis durch eine Arbeitsbestätigung nachzuweisen. Aus der Bestätigung müssen die Dauer der Berufspraxis sowie die von Ihnen ausgeübten fachspezifischen Tätigkeiten ersichtlich sein.

Übertritte aus anderen (Fach-)Hochschulen und Höheren Fachschulen während des Studiums erfordern die Kontaktaufnahme mit der Studienleitung. Über die Anrechnung von bereits besuchten Modulen entscheidet die Studienleitung.

Sie erfüllen die oben genannten Zulassungsbedingungen zum Studium nicht, können jedoch eine jahrelange Berufspraxis und eine kontinuierliche Berufsentwicklung vorweisen? Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Aufnahme «sur dossier» zu beantragen. Das Prorektorat und die Studienleitung entscheiden individuell über die Aufnahme.

Im Dokument finden Sie eine nähere Umschreibung von typischen Studieninteressentinnen und -interessenten.

Dienstleistungen gestalten und zu Erlebnissen veredeln. Das ist Service Design. Das ist das Erfolgsrezept für die Zukunft.

Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter
Prof. Dr. Dominique Gerber, Studienleitung Service Design

Die Studienrichtung Service Design bietet Ihnen eine solide betriebswirtschaftliche Grundausbildung, damit Sie erfolgreich im Geschäftsumfeld agieren können. Ein vertiefter Einblick in die Tourismuswirtschaft und den Dienstleistungssektor schärft Ihre Sinne für die Kundenansprüche von heute und morgen. Sie lernen Methoden und Vorgehensweisen anzuwenden, welche Ihnen erlauben, einen Innovationsprozess kompetent zu begleiten und an den Schnittstellen mit Fachleuten aus unterschiedlichen Richtungen zu kommunizieren. Bei der Entwicklung von neuen Dienstleistungen setzen Sie bewusst auf modernste digitale Technologien. Sie analysieren, interpretieren und visualisieren Daten aus unterschiedlichen Quellen zielgerichtet.

Das Studium bereitet Sie in idealer Weise auf das Arbeitsumfeld von morgen vor, in welchem Innovationsfähigkeit und kundenzentrierte Dienstleistungen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausmachen.

Die Assessmentstufe (erstes bis drittes Semester) vermittelt Ihnen eine breite Palette an Fach-, Sozial- und Persönlichkeits- sowie an Methoden- und Sprachkompetenzen. Auf der Bachelorstufe (viertes bis achtes Semester) tritt die Vermittlung von Inhalten in den Vordergrund, welche den eigentlichen Service Design-Major ausmachen.

 

Studienplan

Die Studienstruktur basiert grundsätzlich auf der 30:70 Regel, das heisst rund 30% des studentischen Arbeitsaufwands erfolgt im Rahmen von Vorlesungen und Veranstaltungen an der Hochschule, während 70% der Zeit für das unabhängige Selbststudium reserviert ist.

Wie viel kostet das Studium an der HTW Chur? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?

Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls Sie das Studium nicht antreten, verfällt die Einschreibegebühr.

Die Studiengebühr pro Semester beträgt CHF 960 für Studierende, die ihren Wohnsitz vor Studienbeginn mindestens zwei Jahre in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein hatten.

Die Studiengebühr für alle anderen Studierenden beträgt CHF 1550.

Von Studierenden ausserhalb CH/FL/EU/EFTA erhebt die HTW Chur ein Depot von CHF 2700.

In den Studiengebühren nicht inbegriffen sind unter anderem Lehrbücher, Reisen, Verpflegung und Unterkunft im Rahmen von Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Sie benötigen ein eigenes, leistungsfähiges Notebook (Windows empfohlen).

Die Fachhochschulen sind von Bund und Kantonen anerkannt, so dass ein Anspruch auf Stipendien geltend gemacht werden kann. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Stipendienabteilung des Erziehungsdepartements Ihres Kantons.

Studierende aus Deutschland und Österreich können sich an die entsprechenden öffentlichen Förderinstitutionen in Ihrem Land wenden.

Das Studium findet am Standort Chur statt. Einzelne Veranstaltungen an anderen Orten sind möglich und werden frühzeitig kommuniziert.

Das Bachelorstudium dauert vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September (KW 38). Vor dem offiziellen Studienbeginn findet eine Einführungswoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Dazu kommen Prüfungswochen und einzelne Blockwochen.

Genaue Daten und Details entnehmen Sie dem Hochschulkalender.

Die Bachelorstudienrichtung umfasst 180 ECTS-Punkte. Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von etwa 30 Stunden.

 

European Credit Transfer System (ECTS)

Die Anerkennung von Studienleistungen und Diplomen ist eine Voraussetzung für die Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Studierende und Lehrende frei bewegen können. In diesem Sinne wurde im Rahmen eines Pilotprojekts des ERASMUS-Programms das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen (das European Credit Transfer System, ECTS) entwickelt.

Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 30 Stunden. In einem Jahr sollen 60 ECTS-Punkte erworben werden, das entspricht einer Arbeitsbelastung von 1800 Stunden, was einem Vollzeitstudium entspricht. Ein Bachelor-Studium umfasst 180-240 ECTS-Punkte.

Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Prüfungen und die Zeit des Selbststudiums. Damit wird ein Paradigmenwechsel in der Lehre von einer Lehrzentrierung hin zu einer Lernzentrierung eingeführt. Der Umfang eines Studiums wird nicht mehr in der Zahl der in der Präsenzlehre absolvierten Semesterwochenstunden gemessen, sondern im Umfang des tatsächlichen studentischen Arbeitsaufwandes.

Der Unterricht findet an zwei Wochentagen statt. Zusätzlich erfolgen frühzeitig definierte Blockwochen (in der Regel eine Blockwoche pro Semester). Der Unterricht findet jeweils zwischen 08.15 und 17.45 Uhr statt und kann in Ausnahmefällen auch bis 19.30 Uhr andauern. Wir empfehlen ein maximales Arbeitspensum von 50 % neben dem Studium.

Ein Auslandsemester kann Ihnen neue Horizonte eröffnen. Gerade im Bereich Tourismus und Freizeit ist der internationale Austausch von grossem Wert. Die HTW Chur pflegt ein weltweites Netzwerk mit Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen und hilft Ihnen gerne, bei Erfüllung der erforderlichen Kriterien ein Auslandsemester zu organisieren.

Das Studium bei einer Partnerhochschule kann Ihnen ganz oder teilweise angerechnet werden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte frühzeitig die Studienleitung und das International Office der HTW Chur.

Das Studien- und Prüfungsreglement ordnet den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.

Die HTW Chur möchte Spitzensportlerinnen und -sportler die Möglichkeit geben, ihr Studium an der HTW Chur in Kombination mit ihrer Sportkarriere abschliessen zu können.

Dienstverschiebungsgesuche müssen rechtzeitig und schriftlich gestellt werden.

Studierende aus EU-/EFTA-Staaten, denen eine Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken ausgestellt wurde, können während des Semesters einen Nebenerwerb von höchstens 15 Stunden in der Woche ausüben und während der Semesterferien einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Der Arbeitgeber muss die Tätigkeit allerdings dem zuständigen Migrations- oder Arbeitsamt melden. Übersteigt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit 15 Stunden in der Woche, bedarf es einer Aufenthaltsbewilligung für Erwerbstätige.

 

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur ist eine innovative und unternehmerische Hochschule mit rund 1600 Studierenden. Die Fachhochschule aus Graubünden bietet schweizweit einzigartige Bachelor- und Masterangebote und legt grossen Wert auf Individualität. Der Unterricht findet in überschaubaren Klassen statt, in denen Sie aktiv mitarbeiten und effizient lernen können. Als regional verankerte Fachhochschule überzeugt die HTW Chur mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus.

Als erste öffentliche Schweizer Hochschule ist die HTW Chur 2009 der Initiative der Vereinten Nationen für verantwortungsvolle Ausbildung, den UN Principles for Responsible Management Education (PRME), beigetreten.

Zahlreiche Dienstleistungen der HTW Chur tragen zu Ihrer Förderung und Entwicklung sowie zur Unterstützung Ihres Studienverlaufs bei. Das Beratungsangebot bietet interne und externe Hilfeleistung bei persönlichen Problemen und Fragestellungen. Das Career Center unterstützt Sie in Fragen der beruflichen Entwicklung. Das Hochschulsport-Programm bietet Ihnen ein breites Angebot an Kursen und sportlichen Aktivitäten. Ihre musikalische Ader können Sie im HTW-Chor ausleben. Sie können auch von der Stellen- und Wohnungsbörse profitieren, wo Sie fast täglich neue Angebote finden.

Leben in Chur

Lust auf Bergzauber oder pulsierendes Stadtleben? Die Alpenstadt Chur bietet beides. Malerische Gassen und schneebedeckte Berge, moderne Einkaufszentren und unverfälschte Natur. Chur ist eben einfach die Alpenstadt. Voller urbaner Lebenslust, inmitten einer alpinen Zauberwelt.

Chur ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden, der grössten Ferienregion in der Schweiz. Weltweit bekannte Ferienorte wie Arosa, Davos Klosters, Flims Laax Falera, Lenzerheide und St.Moritz befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Chur und sind schnell zu erreichen. Als einzige Stadt der Schweiz besitzt Chur mit Brambrüesch ein eigenes Sommer- und Wintersportgebiet.

An der HTW Chur gibt es verschiedene Vereinigungen von und für Studierende, wo Sie neue Leute kennenlernen, sich über das Studium austauschen oder an diversen gesellschaftlichen sowie sportlichen Events teilnehmen können. Zudem bietet das Hochschulsport-Programm der HTW Chur ein breites Angebot an Kursen und Aktivitäten, bei denen Sie die sportliche Seite von Chur – wie z. B. die Kletterhalle mit Outdoorkletterbereich – entdecken können.

Chur ist mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln gut erschlossen. Es bestehen regelmässige Bahnoder Busverbindungen nach Zürich, St.Gallen und in die Bündner Haupttäler.

Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudienrichtung Service Design sind gesuchte Fach- und Führungskräfte mit internationalem Zugang. Sie arbeiten im Tourismus, in der Freizeitindustrie, im Handel oder ganz generell im Bereich der massiv wachsenden Dienstleistungsindustrie. Sie fühlen sich im Innovationsmanagement genauso zuhause wie im Changemanagement. Typischerweise identifizieren Sie Innovationspotenzial systematisch und gestalten oder verbessern Dienstleistungen und Produkte in direkter Zusammenarbeit mit Kunden und anderen Interessengruppen. Sie koordinieren Prozesse und streben die gezielte Optimierung des Kundennutzens an. Weiter kümmern Sie sich um die konkrete Markteinführung des neuen Produkts und verfolgen die weitere Entwicklung aufmerksam.

Als Service Designerin oder Service Designer schaffen und optimieren Sie neue Dienstleistungangebote, Sie entwickeln Onlinelösungen und mobile Applikationen, Sie kümmern sich beispielsweise um Ticketsysteme und Kundeninterfaces oder entwickeln Erlebnisse und kundenzentrierte Kommunikationsstrategien. Sie beraten Unternehmen, Sie unterstützen die Geschäftsleitung bei strategischen Entwicklungsprozessen, Sie sind an der Front im Kundenkontakt oder Sie betreuen Events, die von sich reden machen. Oder Sie sind federführend in einem Projekt involviert, das heute noch auf keiner Landkarte verzeichnet ist.

Im Dokument finden Sie eine Umschreibung von möglichen Positionen nach dem Service Design-Studium.

Nach dem Bachelorstudium haben Sie zudem die Möglichkeit, ein Masterstudium im In- oder Ausland zu absolvieren. Die Masterstudienrichtung Tourism der HTW Chur richtet sich an hochmotivierte Bachelorabsolventinnen und -absolventen mit einem sehr guten Abschluss.

Das Zauberwort im Shoppingumfeld heisst Einkaufserlebnis. Innovative Dienstleistungen mit überzeugendem Mehrwert für den Kunden müssen zu eigentlichen Erlebnissen optimiert werden, die positiv in Erinnerung bleiben. Hier sind kreative und unkonventionelle Service Designerinnen und Service Designer gefragt, welche trotz der Digitalisierung den Menschen nicht vergessen. Ein Glas Prosecco kann man beim besten Willen nicht mit dem Röhrli aus dem Bildschirm saugen.

Rageth Clavadetscher, Leiter Glattzentrum, Wallisellen
Rageth Clavadetscher

Anmeldung

Wenn Sie sich für das Studium anmelden möchten, senden Sie bitte das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular sowie die erforderlichen Unterlagen an die Administration der HTW Chur.

 

Anmeldeschluss

Anmeldeschluss ist jeweils der 30. April des Jahres, in dem Sie Ihr Studium antreten. Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben.

Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Es sind noch Studienplätze für Start 2018 verfügbar. Melden Sie sich jetzt an!

Beratung

Sie haben inhaltliche oder administrative Fragen? Sie möchten eine Studienberatung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

HTW Chur
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Comercialstrasse 22
7004
Chur
Schweiz

Die nächsten Infoanlässe finden im Herbst 2018 statt.

Möchten Sie aktuelle Einblicke ins Thema Service Design erhalten? Die Studienleitung bloggt regelmässig zu den Studieninhalten der Studienrichtung Service Design, dem Praxisbezug, stellt Ihre Prof’s vor und gibt Ihnen weitere Inputs.

Ihre Prof's

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Dr. Alexandra Weissgeber wird Ihre Vorlesungen im Modul Wirtschaftsinformatik halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Seit 1996 bin ich Informatikerin mit Spezialisierung in Computerlinguistik (2005). Im Jahre 2011 habe ich meine Promotion an der Universität Saarbrücken absolviert. Während meinem beruflichen Werdegang als Software-Engineer und Software-Projektleiterin (1996-2015) konnte ich mich fachlich auf den Gebieten Geschäftsprozessmanagement, Geschäftsprozessmodellierung und Wissensmanagement weiterentwickeln.

Den Weg in die Schweiz fand ich im Oktober 2015, als ich bei der Firma Metrohm AG in Herisau die Abteilung «Technische Dokumentation» übernommen hatte. An der HTW Chur bin ich seit Dezember 2017 als Dozentin tätig.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Im Modul Wirtschaftsinformatik werden Sie die wichtigsten Grundlagen der Informatik kennenlernen. Nach einer Einführung in die Informatikgeschichte lernen Sie u.a. die Funktionsweise von Computern, die Anwendung von Zahlensystemen und die Grundlagen von Computernetzwerken kennen.

Der Praxisbezug ist aus meiner Sicht ein wichtiger Baustein der Vorlesung. Jeder Vorlesungsblock wird in einen theoretischen und einen praktischen Teil unterteilt. Im praktischen Teil werden wir gemeinsam ein Anwendungsszenario mit MS-Excel entwickeln und die Ergebnisse mit HTML darstellen.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Die digitale Transformation hat die Tourismus-Branche in den letzten Jahren stark verändert: z.B. elektronische Buchungen, Preisvergleichsportale, Hotelbuchungsplattformen. Bewertungsportale florieren nicht nur für Unterkünfte, sondern für jedes einzelne  Restaurant, Ausflugziel oder Aktivität. Dadurch entstehen kontinuierlich neue Daten, aus denen Unternehmen wichtige Informationen ziehen müssen, um mit ihrem eigenen Service-Angebot attraktiv und wettbewerbsfähig zu  bleiben. Ob der Kunde von einem Tourismus-Angebot begeistert ist, wird transparent und für jeden sichtbar! Das Fach Wirtschaftsinformatik bietet eine solide Grundlage für die aufbauenden Kurse in Ihrem Studium. Diese Kurse werden Sie beruflich vorbereiten, herausragende und innovative Tourismus-Angebote für den Kunden zu entwickeln.

Dozentin Catharina Wasner

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Catharina Wasner wird Ihre Vorlesungen im Modul Wissenschaftliches Arbeiten: Grundlagen halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Seit Anfang 2016 arbeite ich am Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Bevor ich an die HTW Chur gekommen bin, war ich in einem Fachverlag und einem sozialwissenschaftlichen Datenarchiv tätig. Studiert habe ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn politische Wissenschaft, neuere und mittelalterliche Geschichte und öffentliches Recht.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Der Kurs zum wissenschaftlichen Arbeiten ist nicht in erster Linie eine klassische Vorlesung. Vielmehr wechseln sich Präsentationen, Übungen und Gruppenarbeiten ab. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit dem wissenschaftlichen Arbeitsprozess und dem Erstellen von wissenschaftlichen Arbeiten. Sie lernen das Handwerkszeug des Wissenschaftlers kennen und werden am Ende des Kurses in der Lage sein, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und zu bearbeiten.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

In Ihrem Studium werden Sie ca. zehn wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Das Wissen, dass Sie in WIARGRU vermittelt bekommen, dient vor allem dazu, Sie für diese Aufgabe zu rüsten und somit Ihr Studium erfolgreich zu absolvieren. Wissenschaft ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Entscheidungen werden in grossem Masse wissenschaftsbasiert getroffen. Deshalb sollten Sie die Regeln von Wissenschaftlichkeit verstehen und anwenden können, auch in Ihrem späteren beruflichen Umfeld.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Dr. Eric Dieth wird Ihre Vorlesungen im Modul Soziologie halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Es ist unsere unendlich reiche, vielfältige und stets überraschend neuartige Welt, die mich seit Jahren fasziniert und zur Entdeckung motiviert. Um dieser Komplexität Sinn abgewinnen zu können, habe ich zunächst Recht studiert und zum Thema Recht und Politik doktoriert. Im Anschluss habe ich Soziologie studiert, um meinen interdisziplinären Ansatz zu vertiefen.

Forschungen/Assistenz an der Universität Zürich und verschiedene Aufenthalte im Ausland haben dazu beigetragen, Konzepte zur Entstehung, Stabilisierung und zum Zerfall von Gesellschaften zu entwickeln. Im Zentrum meiner Forschungstätigkeit steht die These, dass Kooperation die ideale Form der Integration darstellt, um langfristig die grösste Lebensqualität aller zu sichern.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Im Zentrum stehen folgende Fragen: Wie leben Menschen zusammen, wie organisieren sie ihre Beziehungen, was motiviert sie, weshalb kommt es zu Konflikten und wie werden diese (falls möglich) gelöst?

Ganz im Sinne kooperativen Vorgehens werden wir gemeinsam Theorie und viele praktische Fälle erarbeiten. Filmausschnitte und Zeitungsartikel sollten Sie mittels der vermittelten Methoden vorbereiten und wir werden sie im Unterricht ausführlich diskutieren.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Der Unterricht bezweckt Wissenserwerb auf zwei Ebenen. Bei der ersten geht es darum, uns selbst als Mitglieder von Gemeinschaften und Gesellschaften besser kennen zu lernen. Diese sozialen Beziehungen sind komplex und dynamisch, weshalb auf der zweiten Ebene Kenntnisse über gewisse Grundmechanismen erarbeitet werden sollen. Dieses Wissen soll uns helfen, gesellschaftliche Prozesse analysieren und reflektierte Entscheidungen fällen zu können. Wo auch immer wir uns in Zukunft privat oder beruflich befinden werden, stets sind wir verantwortlicher Teil von sozialen Beziehungen.

Prof. Dr. Andreas Nicklisch

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Dr. Andreas Nicklisch wird Ihre Vorlesungen im Modul Makroökonomie halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Ich habe an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der University of Queensland Volkswirtschaftslehre studiert und promoviert. Weitere Stationen meiner akademischen Karriere waren das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, die Universität Zürich und die Brown University in Providence, Rhode Island. Von 2010 bis 2016 war ich an der Universität Hamburg als Juniorprofessor für Mikroökonomie, insbesondere Verhaltensökonomie, tätig. Meine Schwerpunkte in der Forschung liegen im Bereich der Experimental- und Verhaltensökonomie, der Institutionenökonomie und der Migrationsforschung.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Ich werde das Fach Makroökonomie unterrichten. Hierbei werde ich Sie mit einer Mischung aus Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik und tagesaktuellen Themen vertraut machen. Ganz wichtig ist hierbei ihre aktive Teilnahme, wenn es um Diskussionen und Gruppenarbeiten zum Einfluss globaler wirtschaftlicher Entwicklungen auf unser tägliches Leben und Arbeiten geht.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Es geht darum, Wirkungszusammenhänge zwischen den Handlungen übergeordneter Wirtschaftsakteure wie etwa der Schweizerischen Nationalbank oder der EU Kommission und dem Einkommen einzelner Bürger zu verstehen, Entwicklungen einzuschätzen und daraus für Unternehmensentscheidungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Dario Wellinger wird Ihre Vorlesungen im Modul Entscheidungsmethodik halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Nach der Matura und einem Volontariat im Regionaljournalismus studierte ich Betriebsökonomie an der HTW Chur. Anschliessend konnte ich im Rahmen der internationalen Sommerakademie der Hochschule Liechtenstein ein CAS in Journalismus und PR abschliessen. Darauf folgten Praktika in den Marketingabteilungen von Porsche und Repower. Anschliessend setzte ich meine Ausbildung mit einem Master in Betriebswirtschaft an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) fort und arbeitete dort als Wissenschaftlicher Assistent. Danach folgte der Wechsel an die HTW Chur, wo ich im Departement Entrepreneurial Management in Beratungs- und Forschungsprojekten mit der Schnittstelle Marketing und Politik mitwirke.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Der Unterricht erfolgt interaktiv mit dem klaren Fokus auf die praktische Anwendung. Die Studierenden werden proaktiv in Diskussionen und Problemlösungsprozesse eingebunden. Fachbeispiele und Anwendungsfälle werden im Kontext der Tourismuswirtschaft und Dienstleistungsentwicklung und –optimierung abgehandelt. Ich freue mich bereits jetzt auf engagierte Lehrveranstaltungen!

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

In einer zunehmend komplexer werdenden (Arbeits-)Welt sind Werkzeuge der Entscheidungsmethodik essentiell bei der Bewerkstelligung von Problemen und Management-Aufgaben. Das Modul soll den angehenden Service Designern das nötige Wissen und mentale Tools zur Hand geben, um bessere Entscheidungen zu treffen und Denkfehler zu vermeiden. Dies unter Berücksichtigung der neusten psychologischen und betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse.

Prof. Dr. Peter Tromm

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Dr. Peter Tromm wird Ihre Vorlesungen im Modul Statistik halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

An der Universität Zürich habe ich Chemie und Betriebswirtschaftslehre studiert. Neben einigen anderen Stationen war ich viele Jahre CEO der Hotelfachschule Chur Passugg (SSTH) und so in Verbindung zu Tourismus und Dienstleistungsindustrie. Einerseits konnte ich dadurch alle Kontinente geschäftlich bereisen, andererseits brauchte ich im Job z.B. den Umgang mit Zahlenmaterial und Statistiken neben anderen betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Statistik ist eigentlich eine Sammlung von Werkzeugen. Mit ihrer Hilfe kann man Zahlenmaterial ordnen, auswerten, verstehen, interpretieren und sogar Prognosen erstellen. In der Vorlesung lernen wir diese Tools kennen und anwenden und sehen an Beispielen und Aufgaben, wie und für was man sie nutzen kann. Es geht dabei um wissenschaftliches Arbeiten.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Jobs im Dienstleistungssektor haben immer auch mit Zahlenmaterial zu tun. Diese müssen zusammengefasst und mit Text interpretiert werden, damit sie für Leser einfach und verständlich werden bzw. sind. Der Unterricht in Statistik soll genau dies ermöglichen.

Inputs

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Wie im letzten Jahr berichte ich wiederum kurz über den diesjährigen Ferientag (Get-Together der Schweizer Tourismusbranche) am 17. und 18. April in Interlaken. Es war der erste Branchenanlass unter der Führung von Martin Nydegger, dem neuen Direktor von Schweiz Tourismus. Rund 1270 Gäste hatten sich unter dem Titel «Sell it» im Congress Centre Kursaal zusammengefunden. In verschiedenen Break Out Sessions wurden touristische Thema angesprochen und diskutiert. Und zwei Key Note Speakers brachten neue Inputs ein, welche von den Schweizer Touristikern interessiert aufgenommen wurden.

Auf gewisse Ansätze aus dem Key Note Referat von William Bakker, Chief Strategist von Destination Think in Vancouver, möchte ich in wenigen Zeilen eingehen:

Anhand eines Modells zeigte William Bakker auf, dass die Promotion einer Destination durch Destinationsgeschichten erfolgt. Diese werden nicht nur durch die Destinationsmanagement Organisation, sondern durch jede beteiligte Person (Einheimische, Gäste etc.) erzählt. Diese Destinationsgeschichten sind ein direktes Resultat der Erfahrungen dieser Personen in der Destination. Das Modell zeigt, dass die Kommunikation von dem Erlebnis und dem Geschichtenerzählenden ausgeht und über diverse Kanäle zum Publikum bzw. zu der Zielgruppe gelangt. Auf dem umgekehrten Weg muss das Erlebnis entwickelt werden, wobei im Zentrum immer die Geschichte steht, die einen lokalen Bezug und eine Identität haben muss.

William Bakker betonte, dass eine Destination die Bühne der Geschichte ist. Der Kunde bzw. der Gast spielt die Hauptfigur (bitte vgl. Blogbeitrag vom 11. Oktober 2017 zum Thema «Von Storytelling zu Storyinvolving»). Das Produkt stellt die Kulisse oder das Bühnenbild dar. Die Mitarbeitenden sind die Nebendarsteller. Und das Erlebnis ist die Handlung der Geschichte. Schlussendlich wird die Geschichte durch alle Beteiligten mittels «Word of Mouth» weitererzählt und z.T. leicht adaptiert und ev. der Situation oder fortschreitenden Zeit angepasst.

Autor: Dominik Knaus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Service Design

Der Service Design-Ansatz setzt darauf, Kunden kennen zu lernen, zu verstehen und eine Art Beziehung aufzubauen, damit kundennahe Services entwickelt werden können. Um dies zu erreichen, bestehen verschiedene Methoden und Denkansätze, um ein «Big Picture» zu erhalten. Dabei soll ein System ganzheitlich betrachtet werden, um Zusammenhänge besser zu erkennen und für die Entwicklung zu nutzen. Einer dieser holistischen Denkansätze wird als «Systems Thinking» beschrieben. In der Analysephase fokussiert dieser ganzheitliche Ansatz auf das Zusammenspiel einzelner Bestandteile in einem System und wie diese im Laufe der Zeit und im Rahmen grösserer Systeme funktionieren. Als System wird dabei jede Art von interagierenden, zusammenhängenden oder voneinander abhängigen Teilen verstanden, die ein komplexes Ganzes mit einem bestimmten Zweck ergeben. Einfach erklärt am Beispiel der Katzen aus Borneo.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Was sind die zentralen Aufgaben einer Destinationsmanagement Organisation (DMO) im Tourismus? Diese Frage stelle ich mir seit meinem Eintritt als Geschäftsführer (40%) von Toggenburg Tourismus am 1. Juli 2017 tagtäglich. Oft wurde eine DMO als reine Marktbearbeitungsorganisation wahrgenommen, die durch gezielte Werbung neue Gäste in eine Destination locken sollte. Aus meiner Sicht ist diese Aufgabe nur noch ein kleiner Teil des Leistungsportfolios einer DMO. Im Vorfeld einer Reise den potenziellen Gästen eine Geschichte zu erzählen und die Touristen somit von einer Destination träumen zu lassen, ist schön und recht. Entscheidender ist es aber, die Gäste vor Ort in diese Geschichten zu involvieren. Der Ansatz lautet dementsprechend: von Storytelling zu Storyinvolving. Nur wenn der Gast ein Teil der authentischen Geschichte einer Destination wird, entsteht eine Bindung, die über längere Zeit erhalten bleibt und Wertschöpfung bringt.
Um solche authentischen Geschichten vor Ort zu bespielen, muss die DMO mit den Dienstleistungserbringenden zusammenarbeiten bzw. diese unterstützen. Die DMO wird zu einem Impulsgeber für die Hotellerie, Gastronomie, Bergbahnen und alle anderen Dienstleistungserbringenden. In anderen Worten ausgedrückt, wird die DMO zu einem Dienstleister für touristische Dienstleister. Ein Hotelier ist oft mit dem Alltagsgeschäft so sehr absorbiert, dass die Zeit für Angebotsgestaltung und andere kreative Massnahmen schlichtweg nicht vorhanden ist. Genau in solchen Situationen muss eine DMO unterstützend und beratend wirken und mit den Dienstleistungserbringenden Geschichten schreiben, mit dem Ziel die Gäste darin zu involvieren.
Somit haben sich die zentralen Aufgaben einer DMO leicht verlagert und DMO’s werden künftig richtigerweise bestimmt mehr und mehr als Serviceorganisationen innerhalb der Destination wahrgenommen.

Bildquelle: abouttravel.ch

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Der diesjährige Ferientag (Get-Together der Schweizer Tourismusbranche) am 22. und 23. Mai in Davos stand unter dem Thema «Turnaround». Insbesondere der alpine Tourismus in der Schweiz musste gegen schwindende Gästezahlen ankämpfen. Laut Schweiz Tourismus sollte nun aber auch in den ländlichen Regionen die Talsohle erreicht sein und eine sanfte Erholung stattfinden.

Die grossen Reisetrends sind weiterhin «Sun & Beach», «City Trips» und «Touring». Der letztgenannte Trend bietet den alpinen und voralpinen Destinationen eine Perspektive. Die entwickelte Dienstleistung der Grand Tour of Switzerland sollen künftig von unterschiedlichen Touristen genützt werden. Dieses schweizweite Touring-Angebot wird mit den Buzzwords «Authentizität», «Selbstentdeckung», «Wertebasiertes Reisen» sowie «Erlebnis – der neue Luxus» in Verbindung gebracht. Bei der Vermarktung von touristischen Dienstleistungen kommen die Marketer nicht mehr um das Erlebnis- und Content-Marketing herum. Durch Storytelling und Content Excellence werden der Zielgruppe Werte und Inhalte vermittelt.

Die Tourismusbranche sieht ein Licht am Ende des Tunnels, was sich ebenfalls positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken kann. Die goldigen Jahre des Schweizer Tourismus sind lange vergangen, aber durch das gezielte Beobachten der veränderten Kundenbedürfnisse wird die Tourismusbranche den Turnaround schaffen und irgendwann hoffentlich sogar eine Renaissance erleben.

Praxisbezug

Bildquelle: St.Gallen-Bodensee Tourismus

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Am 27. Oktober 2017 haben wir auf unserem Blog ein Stelleninserat «MitarbeiterIn Customer Experience» der Edelweiss Air AG gepostet. In der Zwischenzeit sind uns immer wieder spannende und passende Stelleninserate für künftige Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Service Design in die Finger geraten. So auch vor einigen Tagen von einer Destination Management Organisation (DMO). St. Gallen Bodensee Tourismus sucht zurzeit einen Experience Manager.

Das Tätigkeitsfeld ist extrem breit und beinhaltet viele Kompetenzen, welche sich unsere Studierenden in den kommenden Jahren aneignen werden: «Sie entwickeln und bündeln bestehende und neue Angebote und gestalten so die gesamte Produktepalette im Bereich Erlebnis und Kultur. Zusammen mit der Kommunikationsabteilung sind Sie zuständig für die inhaltliche Aufbereitung von Content. In Ihrer Funktion arbeiten Sie eng mit dem Leiter Marketing und Kommunikation zusammen und unterstützen sämtliche strategischen Geschäftsfelder.» Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Übrigens: Die Ostschweizer Tourismusdestination hat diese Stelle ganz neu geschaffen. Dies zeigt, dass die Entwicklung von Erlebnissen je länger je mehr gesucht bzw. Bestandteil einer DMO wird.

Bildquelle: marketingtochina.com

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Am 27. Oktober 2017 haben wir auf unserem Blog ein Stelleninserat «MitarbeiterIn Customer Experience» der Edelweiss Air AG gepostet. In der Zwischenzeit sind uns immer wieder spannende und passende Stelleninserate für künftige Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Service Design in die Finger geraten. So auch vor einigen Tagen von einer Destination Management Organisation (DMO). St. Gallen Bodensee Tourismus sucht zurzeit einen Experience Manager.

Das Tätigkeitsfeld ist extrem breit und beinhaltet viele Kompetenzen, welche sich unsere Studierenden in den kommenden Jahren aneignen werden: «Sie entwickeln und bündeln bestehende und neue Angebote und gestalten so die gesamte Produktepalette im Bereich Erlebnis und Kultur. Zusammen mit der Kommunikationsabteilung sind Sie zuständig für die inhaltliche Aufbereitung von Content. In Ihrer Funktion arbeiten Sie eng mit dem Leiter Marketing und Kommunikation zusammen und unterstützen sämtliche strategischen Geschäftsfelder.» Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Übrigens: Die Ostschweizer Tourismusdestination hat diese Stelle ganz neu geschaffen. Dies zeigt, dass die Entwicklung von Erlebnissen je länger je mehr gesucht bzw. Bestandteil einer DMO wird.

Bildquelle: PRNewsFoto/L’Oreal Paris

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Lesen Sie wegweisende Aussagen von Marc-André Heller, Geschäftsführer von L’Oréal Schweiz. Er sagt «Ein Kundenerlebnis zu bieten, ist mittlerweilen entscheidend.» Es geht um Dienstleistungen, die zu Erlebnissen veredelt werden und so einen langanhaltenden Eindruck bei den Kunden hinterlassen. Dienstleistungen sind die entscheidenden Komponenten, auch wenn ein physisches Produkt im Vordergrund zu stehen scheint. Das Produkt wird, auch bei Schönheitsprodukten wie jenen von L’Oréal, zur Plattform, auf der Dienstleistungen angeboten werden können. Die Dienstleistungen werden schlussendlich die ‘Revenue Generators’ werden. Dort kommt das Geld her!

Autor: Dominik Knaus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Service Design

Die Digitalisierung ermöglicht es uns heute rund um die Uhr einzukaufen. Eine grosse Auswahl online verfügbarer Produkte, unabhängige Kundenfeedbacks und weltweite Vergleichsportale führen dazu, dass Kunden sehr gut informiert und die Ansprüche hoch sind. Das Einkaufserlebnis wird zudem bspw. mit der Lieferung nach Hause abgerundet. Der stationäre Handel steht vor einer grossen Herausforderung und ist der Macht des Kunden ausgeliefert, weshalb neues Business Modelle und Services gefragt sind.

Spannender Artikel zum Thema Retail der Zukunft.

Autor: Dominik Knaus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Service Design

Netflix did not kill Blockbuster. Ridiculous late fees did.

Uber did not kill the taxi business. Limited taxi access and fare control did.

Apple did not kill the music industry. Being forced to buy full-length albums did.

Amazon did not kill other retailers. Bad customer service and experience did.

Airbnb is not killing the hotel industry. Limited availability and pricing options are.‘

Brea, A. (2017): LinkedIn Post

Alle fünf Anbieter haben die jeweiligen Industrien revolutioniert. Nicht durch neuartige, bahnbrechende Technologien, sondern durch Anpassung des bisherigen Geschäftsmodells. Dabei wurden Kunden in den Fokus gestellt und Services dahingehend entwickelt, dass diese zum Selbstläufer wurden. Alles bestehend auf den technischen Gegebenheiten, die ohnehin zur Verfügung stehen.

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Am Freitag, 27. Oktober 2017 konnten wir den ägyptischen Investor und Unternehmer Samih Sawiris zum DSS-Lunchevent begrüssen. Den rund 150 Teilnehmern gewährte der charmante Medienstar einen Einblick in seine Geschäfts- und Gedankenwelt. Hier ein paar Ausschnitte seiner Aussagen, die nachhallen werden.

«Diese Zusammenarbeit zu verbessern, sollte höchste Priorität haben. Die Gäste machen inzwischen nicht mehr Ferien in einem Gebiet, nur weil es Schnee hat. Das Gesamtpaket muss stimmen. Es darf beispielsweise nicht passieren, dass ein Gast in eine Destination geht und die Geschäfte nicht nutzen kann, da diese bereits geschlossen haben.» (Südostschweiz am Wochenende, 28.10.17)

«Schweizer Unternehmer sind zu wenig risikofreudig, und es fehlt ihnen an grossen Visionen.» (Bündner Tagblatt am Wochenende, 28.10.17)

In diesem Beitrag im Regionalfernsehen (TV Südostschweiz, Sendung: südostschweiz informiert, 27.10.17) spricht Samih Sawiris von Erfahrungen, Erlebnissen und Dienstleistungen, die von den Gästen gefordert werden. Da ist Service Design gefragt.

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Die Edelweiss Air AG suchte vor einiger Zeit eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ‘Customer Experience’. Die Ausschreibung steht für mich stellvertretend für die stark wachsende Anzahl Firmen, die realisieren, dass kundenzentrierte Dienstleistungen ein enormes Marktpotenzial darstellen. Die zukünftige Mitarbeiterin oder der zukünftige Mitarbeiter soll sich um die Entwicklung von Boden- und Bordprodukte kümmern, Projekte in den Bereichen Product Experience, Added Value-Offers und Innovationen leiten sowie Nutzen, Benutzerfreundlichkeit und das positive Erlebnis der Gäste sicherstellen. Für diesen Job wird, unter anderem, ein Flair für Customer Experience und Service Design sowie die Fähigkeit, Lücken und Chancen im Kundenerlebnis zu identifizieren und zu verbessern, vorausgesetzt. Da ist unsere Service Design-Studienrichtung die perfekte Vorbereitung. Wir bleiben dran.

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Die Berner Schoggi-Dynastie Bloch produziert nicht nur süsse Köstlichkeiten. Der Enkel des Firmengründers und jetziger CEO, Daniel Bloch, outet sich auch als echter Unternehmer. Lesen Sie das ganze Interview und lassen Sie sich inspirieren. Besonders beeindruckt haben mich die folgenden Aussagen: «Was den Unternehmer auszeichnet, ist sein Glaube an eine positive Entwicklung. … Lieber etwas wagen und womöglich scheitern als aus Vorsicht gar nicht erst versuchen.» Oder «Schokolade ist ein emotionales Geschäft. Es gibt so viel Logik und Struktur in der Geschäftswelt, so viel Zahlen- und Spezialistengläubigkeit und so wenig Intuition, Spieltrieb und Gefühle. Alle wollen professionell sein, und am Ende soll die Marketingabteilung noch die Emotionen reinbringen – so entsteht nichts wirklich Grosses».

Ein echter Eye-Opener! Sagten wir nicht, das Mindset ist mindestens so wichtig wie das Skillset? Eben.

Bildquelle: drinkoo.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Spannender Beitrag aus dem Beobachter, welchen ich Ihnen gerne zur Sommerlektüre empfehle. Unternehmenserfolg fusst auf einem nicht-abreissenden Strom von Ideen und Ansätzen für neue Produkte, Dienstleistungen und Erlebnissen, welche gezielt kommerzialisiert werden. Ideen entstehen nicht einfach so. Vielmehr sind sie das Ergebnis von ausgeklügelten Prozessen und Interaktionen mit potenziellen Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern. Hier kommen die Methoden des Service Design zum Tragen. Und da viele Innovationen heute eine digitale Komponente enthalten, brauchen wir ein vertieftes Verständnis der digitalen Technologien und der Möglichkeiten, die sich daraus in Bezug auf die Erhöhung des Kundennutzens ergeben. Klar, digital ist wichtig. Aber vergessen wir ob der Digitalisierung den Menschen nicht! Mit all der Big Data im Hintergrund, lassen Sie uns die Small Data nicht einfach bei Seite wischen oder übersehen, das wäre grobfahrlässig. Lassen Sie sich die pointierte Bemerkung von Rageth Clavadetscher, dem eigenwilligen und sehr erfolgreichen Leiter des Shoppingcenters Glatt auf der Zunge zergehen: «Ein Glas Prosecco können Sie unmöglich mit dem Röhrli aus dem Bildschirm saugen.»

 

Bildquelle: fotolia.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Lesen Sie das interessante Interview mit dem Startup-Unternehmer Fredy Piller aus der NZZ am Sonntag. Unter dem Titel ‚Das Tun ist gefordert, nicht das passive Zuwarten‘ plädiert er für eine proaktive Haltung im unternehmerischen Alltag. Wir brauchen, nicht nur im Tourismus, neue Produkte, neue Dienstleistungen und neue Erlebnisse, die faszinieren und Gewinn abwerfen. Dazu setzen wir auf Methoden und Vorgehensweisen aus dem Service Design, welche darauf basieren, dass wir uns aktiv um die potenziellen Kunden bemühen und deren Wünsche und Erwartungen verstehen.

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Ein Unterrichtseinsatz an einer Partner-Universität der HTW in Shanghai/China hat mich in diese Millionen-Metropole geführt. Es lässt sich darüber streiten, ob Shanghai China widerspiegelt oder nicht. Zwei Sachen sind für mich mit zunehmender Aufenthaltsdauer immer deutlicher hervorgetreten. Erstens, diese Stadt beherrscht den Umgang mit Massen von Leuten meisterlich. An den meisten Orten trifft man auf viele, sehr viele Leute. Dies führt aber nicht zu chaotischen Zuständen. Vielmehr sind die Ströme und Ansammlungen von Leuten gut organisiert und der Fluss erscheint einem fast schon hervorragend orchestriert. Die Einrichtungen und Flächen sind für Massen von Leuten ausgelegt und auch für Spitzenzeiten sind entsprechende Vorkehrungen getroffen worden, um den Strom zielführend lenken zu können. Die zweite Beobachtung lässt sich unter dem Begriff der Servicewüste einordnen. In dieser Stadt hat die Erbringung einer Dienstleistung mit dem Ziel, Kundenzufriedenheit zu erlangen, noch keinen Platz in der gedanklichen Werkzeugkiste der entsprechenden Manager gefunden. Hochwertige Dienstleistungen sind vielerorts schlicht nicht verfügbar oder wenn Ansätze vorhanden sind, lässt die Freundlichkeit resp. lassen die Begleitumstände der Dienstleistungs-Erbringung mehr als zu wünschen übrig. Welche Lehren ziehe ich aus diesen Beobachtungen? Die Erbringung von qualitativ hochstehenden, innovativen und individualisierten Dienstleistungen geben uns den entscheidenden wettbewerbstechnischen Vorteil gegenüber Mitbewerbern aus anderen Märkten, die oft preislich wesentlich günstiger produzieren aber die entsprechenden Dienstleistungen nicht erbringen können. Das Produkt von morgen sind die kundenzentrierten Dienstleistungen. Um solche Angebote schnüren und kommerziell erfolgreich absetzen zu können, benötigen wir neuste Techniken und Vorgehensweisen, Service Design-Ansätze eben. Der Besuch in Shanghai hat gut getan.

 

Service Design

Bidlquelle: business2communitiy.com

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Anfang September 2018 findet im GDI Gottlieb Duttweiler Institute, Rüschlikon, eine vielbeachtete Konferenz zum Thema Detailhandel statt. Der Event ist leider ausverkauft. Aber Sie können sich die entscheidenden Aussagen der Key Speakers trotzdem anhören. Und Sie werden, einmal mehr, spüren, dass sich alles und zwar wirklich alles um Kundenfokus und Dienstleistungen dreht. Lassen Sie sich inspirieren!

Chris Sanderson, The Future Laboratory

Charlotte Kenny, Arsenal Football Club

Amber Case, Harvard University/MIT

Nick Brackenbury, NearSt

 

 

Bildquelle: jobsfinder.org

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Im Moment laufen intensive Anstrengungen, um mit vielversprechenden Praxispartnern in Bezug auf Service Design ins Gespräch zu kommen. Das Ziel ist eine Zusammenarbeitsvereinbarung, die den Praxispartnern einerseits ermöglicht, sich in die Studienrichtung Service Design einzubringen. Andererseits soll unter dem Stichwort «Talent Management» eine Plattform entstehen, die Möglichkeiten bietet in Bezug auf die Consulting-Projekte in den höheren Semestern sowie Job-Möglichkeiten nach dem Abschluss des Service Design-Studiums. Bereits heute finden sich Stellenangebote, die fundierte Service Design-Kenntnisse voraussetzen. Lassen Sie sich inspirieren und motivieren!

Travel Designer Sportreisen

Onboard Product Short Haul Flights

Onboard Product Long Haul Flights

Digital Expert Customer Experience

Digital Expert Onboard Processes

Autor: Dominik Knaus, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Service Design

Im Service Design dreht sich alles um bestehende und potentielle Stakeholder. Um z.B. Kunden zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu erkennen, ist das Erstellen von Personae ein wichtiges Instrument. Eine Persona ist ein Steckbrief einer relevanten fiktiven Person aus der Zielgruppe eines Unternehmens. Die umfangreiche Beschreibung hilft sich in die Lage von potenziellen Kunden zu versetzen, wodurch erreicht wird, dass während des gesamten Entwicklungsprozess Kunden im Mittelpunkt stehen. Die Erarbeitung einer fiktiven Persönlichkeit hat zum Ziel, Empathie gegenüber einer spezifischen Zielgruppe aufzubauen, um dadurch passgenaue Services entwickeln zu können.

 

So könnte die Persona von künftigen Service Design Studierenden aussehen.

Studieninhalte

Bildquelle: mathenachhilfe.ch

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

In verschiedenen Gesprächen mit angehenden Studierenden von Service Design wurde Besorgnis über das Modul Mathematik geäussert. Wir nehmen solche Äusserungen sehr ernst und haben uns deshalb mit der Dozentin, Frau Prof. Reinprecht, in Verbindung gesetzt und um ihren Ratschlag gebeten. Sie beschwichtigt die zukünftigen Studierenden und erklärt, dass der Kurs bei einem minimalen Wissensstand startet und dass sie für konkrete Fragestellungen gerne zur Verfügung steht. Sie können gleichwohl Ihre Grundkenntnisse auffrischen und so einen Wissensvorsprung erarbeiten. Hier sind einige Ressourcen, die sich zur individuellen Vorbereitung eignen. Massgebend sind die durch den untenstehenden Selbsteinschätzungs-Test vorgegebenen Kenntnisse. Viel Erfolg!