Jetzt für Infoanlass anmelden!

Bachelorstudienrichtung

Erlebnisse für morgen gestalten: Das Tourismusstudium mit Vertiefung Service Design ist konsequent auf Dienstleistungserstellung und -optimierung ausgerichtet, unter Einbezug modernster digitaler Technologie. Als angehende Service Designerin bzw. angehender Service Designer lernen Sie, Angebote im Tourismus- und Dienstleistungssektor mit Service- und Kundenorientierung erfolgreich zu gestalten.

Damit die grosse Dichte an Angeboten konkurrenzfähig bleibt, sind heute engagierte, weltoffene Fachkräfte gesucht – der Grund, weswegen die HTW Chur den Fokus wie keine andere Schweizer Fachhochschule auf Innovation und Internationalität richtet. Das Resultat: Expertinnen und Experten, die im In- und Ausland gefragt sind.

Bei der Bachelorstudienrichtung Service Design handelt es sich um ein Teilzeitstudium im Tourismus. Der Unterricht findet jeweils donnerstags und freitags statt. Wir empfehlen Ihnen ein maximales Arbeitspensum von 50% neben dem Studium.

Möchten Sie lieber Vollzeit studieren? Informieren Sie sich zum Bachelorstudium Tourismus.

Worum geht es im Studium Service Design?

Es handelt sich um ein generalistisches Tourismusstudium mit Schwergewicht auf Dienstleistungserstellung und -optimierung (Service Design). Der Unterricht ist berufsbegleitend und findet an zwei Präsenztagen pro Woche statt. Sie können neben dem Studium bis zu 50 % erwerbstätig sein.

Welches sind die Zulassungsbedingungen für das Studium?

Die Zulassung bedingt eine Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen (ehemals kaufmännische Berufsmaturität). Bei einer Gymnasialmatura oder einer Berufsmatura nicht kaufmännischer Richtung ist zusätzlich ein Jahr Berufspraxis im kaufmännischen Bereich erforderlich.

Welche Inhalte lerne ich im Studium?

Die Basis der Studienrichtung Service Design bildet eine solide betriebswirtschaftliche Ausbildung mit tourismusspezifischen Inhalten. Sie lernen, Innovationen in Dienstleistungsbetrieben zu entwickeln und umzusetzen, und erwerben Kompetenzen in Design Thinking, Change Management und Leadership. Dabei integrieren Sie alle Möglichkeiten der digitalen Technologien.

Wie läuft das vom Studienbeginn bis zur Diplomfeier?

Das Teilzeitstudium Service Design beginnt im September und dauert vier Jahre. Der Unterricht findet am Donnerstag und Freitag in Chur statt. Einzelne Lehrveranstaltungen werden als Blockwochen organisiert und teilweise im Grossraum Zürich durchgeführt.

Was bietet mir die HTW Chur?

Die HTW Chur bietet ein praxisorientiertes Studium und bildet Sie zu einer verantwortungsvollen Fach- und Führungskraft aus. Dank überschaubarer Klassengrössen können Sie aktiv mitarbeiten und effizient lernen.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Es stehen Ihnen interessante Stellen im In- und Ausland offen, im Tourismus, in der Freizeitindustrie und im gesamten Dienstleistungssektor. Oder Sie hängen ein Masterstudium an der HTW Chur oder einer anderen in- oder ausländischen Hochschule an.

Wie kann ich mich anmelden?

Füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden Sie es mit den erforderlichen Unterlagen an die HTW Chur.

Für die Zulassung zum Studium Service Design an der HTW Chur müssen Sie eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllen.

Wenn Sie Fragen zu den Zulassungsbedingungen haben, kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Sind Sie Inhaberin oder Inhaber eines der folgenden Diplome?*

  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmatura Wirtschaft und Dienstleistungen (ehemals kaufmännische Berufsmaturität)
  • Eidgenössisch anerkannte Berufsmatura nicht kaufmännischer Richtung, Gymnasial- oder Fachmatura mit einem Jahr kaufmännischer Praxis
  • Gleichwertiger Schulabschluss im Ausland mit einem Jahr kaufmännischer Praxis
  • Vergleichbare Ausweise, es gelten sinngemäss die obigen Praxisanforderungen

* Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) und die fachgebundene Hochschulreife entsprechen der Gymnasialmaturität. Die Fachhochschulreife (Fachabitur) ist der Berufsmaturität gleichzusetzen.

Ab dem vierten Semester finden gewisse Module in Englisch statt. Wir empfehlen Englischkenntnisse auf Niveau B2 (Cambridge First Certificate oder analoge Kenntnisse).

Terme, Gleichungen und Funktionen sollten Sie gut beherrschen, denn sie bilden die Basis für den Mathematikunterricht im Assessmentjahr. Unser Mathematiktest gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr Wissensstand für das Studium ausreicht.

Grundlagenkenntnisse in Buchhaltung werden vorausgesetzt. Wenn Ihr Berufsmaturaabschluss schon längere Zeit zurückliegt oder Sie nicht (mehr) über Grundkenntnisse in doppelter Buchhaltung verfügen, empfehlen wir, vor Studienbeginn einen Buchhaltungskurs zu absolvieren. Die Buchhaltungskenntnisse werden bei Studienbeginn geprüft. Bei ungenügenden Ergebnissen können Sie im ersten Studiensemester einen von der HTW Chur angebotenen Stützkurs absolvieren.

Die vorzuweisende Berufspraxis dauert bei 100%-Anstellung ein Jahr. Bei Reduktion der Anstellung verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Berufspraxis muss vor dem Studienbeginn abgeschlossen sein. Sie kann sich aus mehreren Einsätzen für verschiedene Arbeitgebende zusammensetzen. Die Studienleitung entscheidet, welche beruflichen Erfahrungen in welchem Umfang an die Berufspraxis angerechnet werden. Diese setzen sich aus berufspraktischen und berufstheoretischen Erfahrungen zusammen. Sie sind verpflichtet, Ihre Berufspraxis durch eine Arbeitsbestätigung nachzuweisen. Aus der Bestätigung müssen die Dauer der Berufspraxis sowie die von Ihnen ausgeübten fachspezifischen Tätigkeiten ersichtlich sein.

Übertritte aus anderen (Fach-)Hochschulen und Höheren Fachschulen während des Studiums erfordern die Kontaktaufnahme mit der Studienleitung. Über die Anrechnung von bereits besuchten Modulen entscheidet die Studienleitung.

Sie erfüllen die oben genannten Zulassungsbedingungen zum Studium nicht, können jedoch eine jahrelange Berufspraxis und eine kontinuierliche Berufsentwicklung vorweisen? Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Aufnahme «sur dossier» zu beantragen. Das Prorektorat und die Studienleitung entscheiden individuell über die Aufnahme.

Dienstleistungen gestalten und zu Erlebnissen veredeln. Das ist Service Design. Das ist das Erfolgsrezept für die Zukunft.

Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter
Prof. Dr. Dominique Gerber, Studienleitung Service Design

In der Studienrichtung Service Design lernen Sie neuartige Geschäftsmodelle im Tourismus und in der Dienstleistungsbranche kennen. Sie können an der Schnittstelle zur Technik mit Fachleuten kommunizieren und mit ihnen touristische Produkte entwickeln. Zudem lernen Sie, digitale Daten zu analysieren, zu interpretieren und zu visualisieren.

Es werden betriebswirtschaftliches Grundwissen, Tourismus als Stellvertreter für den schnell wachsenden Dienstleistungssektor sowie die Anwendung von neusten Technologien vermittelt. Das Teilzeitstudium bietet optimal aufeinander abgestimmte Module, welche in leicht verdaubaren Häppchen unterteilt serviert werden.

Studienplan

Das Teilzeitstudium Service Design baut auf dem erfolgreichen Studiengang Tourismus auf. Es werden betriebswirtschaftliches Grundwissen, Tourismus als Stellvertreter für den schnell wachsenden Dienstleistungssektor sowie die Anwendung von neuesten Technologien und Methoden vermittelt.

Wie viel kostet das Studium an der HTW Chur? Wo findet das Studium statt? Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? An wie vielen Tagen habe ich Unterricht? Welchen Abschluss besitze ich nach dem Studium?

Die einmalige Einschreibegebühr beträgt CHF 300 und wird an die Studiengebühr des ersten Semesters angerechnet. Falls Sie das Studium nicht antreten, verfällt die Einschreibegebühr.

Die Studiengebühr pro Semester beträgt CHF 960 für Studierende, die ihren Wohnsitz vor Studienbeginn mindestens zwei Jahre in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein hatten.

Die Studiengebühr für alle anderen Studierenden beträgt CHF 1550.

Von Studierenden ausserhalb CH/FL/EU/EFTA erhebt die HTW Chur ein Depot von CHF 2700.

In den Studiengebühren nicht inbegriffen sind unter anderem Lehrbücher, Reisen, Verpflegung und Unterkunft im Rahmen von Exkursionen, Blockwochen und der Bachelor Thesis.

Sie benötigen ein eigenes, leistungsfähiges Notebook (Windows empfohlen).

Die Fachhochschulen sind von Bund und Kantonen anerkannt, so dass ein Anspruch auf Stipendien geltend gemacht werden kann. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Stipendienabteilung des Erziehungsdepartements Ihres Kantons.

Studierende aus Deutschland und Österreich können sich an die entsprechenden öffentlichen Förderinstitutionen in Ihrem Land wenden.

Das Studium findet am Standort Chur statt. Der Hauptstudienort ist Chur, wobei einzelne Lehrveranstaltungen im Grossraum Zürich stattfinden können.

Das Studium dauert vier Jahre im Teilzeitstudium. Studienbeginn ist im September. Vor dem offiziellen Studienbeginn findet eine Einführungswoche statt. Ein Studienjahr besteht aus zwei Semestern, welche in der Regel je 14 Wochen umfassen. Hinzu kommen Prüfungswochen und einzelne Blockwochen.

Genaue Daten und Details entnehmen Sie dem Hochschulkalender.

Die Bachelorstudienrichtung umfasst 180 ECTS-Punkte. Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von etwa 30 Stunden.

 

European Credit Transfer System (ECTS)

Die Anerkennung von Studienleistungen und Diplomen ist eine Voraussetzung für die Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Studierende und Lehrende frei bewegen können. In diesem Sinne wurde im Rahmen eines Pilotprojekts des ERASMUS-Programms das Europäische System zur Anrechnung von Studienleistungen (das European Credit Transfer System, ECTS) entwickelt.

Ein ECTS-Punkt entspricht einem durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) von 30 Stunden. In einem Jahr sollen 60 ECTS-Punkte erworben werden, das entspricht einer Arbeitsbelastung von 1800 Stunden, was einem Vollzeitstudium entspricht. Ein Bachelor-Studium umfasst 180-240 ECTS-Punkte.

Der studentische Arbeitsaufwand beinhaltet neben dem Besuch der Lehrveranstaltungen auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, Prüfungen und die Zeit des Selbststudiums. Damit wird ein Paradigmenwechsel in der Lehre von einer Lehrzentrierung hin zu einer Lernzentrierung eingeführt. Der Umfang eines Studiums wird nicht mehr in der Zahl der in der Präsenzlehre absolvierten Semesterwochenstunden gemessen, sondern im Umfang des tatsächlichen studentischen Arbeitsaufwandes.

Die Lehrveranstaltungen finden an zwei Präsenztagen pro Woche statt: Donnerstag und Freitag.

Das Studien- und Prüfungsreglement ordnet den Studienbetrieb, die Prüfungs- und die Promotionsmodalitäten.

Die HTW Chur möchte Spitzensportlerinnen und -sportler die Möglichkeit geben, ihr Studium an der HTW Chur in Kombination mit ihrer Sportkarriere abschliessen zu können.

Dienstverschiebungsgesuche müssen rechtzeitig und schriftlich gestellt werden.

Studierende aus EU-/EFTA-Staaten, denen eine Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken ausgestellt wurde, können während des Semesters einen Nebenerwerb von höchstens 15 Stunden in der Woche ausüben und während der Semesterferien einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Der Arbeitgeber muss die Tätigkeit allerdings dem zuständigen Migrations- oder Arbeitsamt melden. Übersteigt die tatsächlich geleistete Arbeitszeit 15 Stunden in der Woche, bedarf es einer Aufenthaltsbewilligung für Erwerbstätige.

 

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur ist eine innovative und unternehmerische Hochschule mit rund 1600 Studierenden. Die Bündner Fachhochschule bietet schweizweit einzigartige Studiengänge an. Sie legt grossen Wert auf Individualität. Der Unterricht findet in überschaubaren Klassen statt, in denen Sie aktiv mitarbeiten und effizient lernen können. Als regional verankerte Fachhochschule überzeugt die HTW Chur mit ihrer persönlichen Atmosphäre über die Kantons- und Landesgrenze hinaus.

Als erste öffentliche Schweizer Hochschule ist die HTW Chur 2009 der Initiative der Vereinten Nationen für verantwortungsvolle Ausbildung, den UN Principles for Responsible Management Education (PRME) beigetreten.

Zahlreiche Dienstleistungen der HTW Chur tragen zu Ihrer Förderung und Entwicklung sowie zur Unterstützung Ihres Studienverlaufs bei. Das Beratungsangebot bietet interne und externe Hilfeleistung bei persönlichen Problemen und Fragestellungen. Das Career Center unterstützt Sie in Fragen der beruflichen Entwicklung. Das Hochschulsport-Programm bietet Ihnen ein breites Angebot an Kursen und sportlichen Aktivitäten. Ihre musikalische Ader können Sie im HTW-Chor ausleben. Sie können auch von der Stellen- und Wohnungsbörse profitieren, wo Sie fast täglich neue Angebote finden.

Leben in Chur

Lust auf Bergzauber oder pulsierendes Stadtleben? Die Alpenstadt Chur bietet beides. Malerische Gassen und schneebedeckte Berge, moderne Einkaufszentren und unverfälschte Natur. Chur ist eben einfach die Alpenstadt. Voller urbaner Lebenslust, inmitten einer alpinen Zauberwelt.

Chur ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden, der grössten Ferienregion in der Schweiz. Weltweit bekannte Ferienorte wie Arosa, Davos Klosters, Flims Laax Falera, Lenzerheide und St.Moritz befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Chur und sind schnell zu erreichen. Als einzige Stadt der Schweiz besitzt Chur mit Brambrüesch ein eigenes Sommer- und Wintersportgebiet.

An der HTW Chur gibt es verschiedene Vereinigungen von und für Studierende, wo Sie neue Leute kennenlernen, sich über das Studium austauschen oder an diversen gesellschaftlichen sowie sportlichen Events teilnehmen können.

Chur ist mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln gut erschlossen. Es bestehen regelmässige Bahn- oder Busverbindungen nach Zürich, St.Gallen und in die Bündner Haupttäler.

Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudienrichtung Service Design sind gesuchte Fach- und Führungskräfte mit internationalem Zugang. Sie arbeiten im Tourismus, in der Freizeitindustrie, im Handel oder ganz generell im Bereich der massiv wachsenden Dienstleistungsindustrie. Projekte verlangen typischerweise, Innovationsansätze zu identifizieren oder Kundenerlebnisse systematisch zu erfassen, (neu) zu gestalten resp. zu verbessern, um eine reibungslose und konsistente Dienstleistung zu ermöglichen. Dabei steht der optimale Kundennutzen im Vordergrund. Mögliche Tätigkeitsfelder sind: Schaffung oder Optimierung von grundlegend neuen Dienstleistungsangeboten sowie von Onlinelösungen, Apps, Ticketsystemen, Erlebniswelten, Kommunikationskanälen, Prozessentwicklung, Gästeführung, Event-Management, usw.

Nach dem Bachelorstudium haben Sie zudem die Möglichkeit, ein Masterstudium im In- oder Ausland zu absolvieren. Die Masterstudienrichtung Tourism der HTW Chur richtet sich an hochmotivierte Bachelorabsolventinnen und -absolventen mit einem sehr guten Abschluss.

Studierende der Bachelorstudienrichtung Service Design

Anmeldung

Wenn Sie sich für das Studium anmelden möchten, senden Sie bitte das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular sowie die erforderlichen Unterlagen an die Administration der HTW Chur.

 

Anmeldeschluss

Anmeldeschluss ist jeweils der 30. April des Jahres, in dem Sie Ihr Studium antreten. Die Studienplätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldeunterlagen vergeben.

Anmeldungen werden auch noch nach Anmeldeschluss berücksichtigt, sofern freie Studienplätze verfügbar sind. Auskunft erteilt die Administration.

Beratung

Sie haben inhaltliche oder administrative Fragen? Sie möchten eine Studienberatung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

HTW Chur
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Comercialstrasse 22
7004
Chur
Schweiz

Besuchen Sie einen unserer Informationsanlässe. Wir freuen uns auf Sie!

Zeit und Ort

19.00 Uhr – 20.00 Uhr

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Peter Merian-Strasse 86, 4002 Basel

Zeit und Ort

10.00 Uhr – 14.00 Uhr

Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur – Standort A, Pulvermühlestrasse 57, 7004 Chur

Zeit und Ort

19.00 Uhr – 20.00 Uhr

Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich

Zeit und Ort

19.00 Uhr – 20.00 Uhr

FHS St.Gallen, Rosenbergstrasse 59, 9000 St.Gallen

Möchten Sie aktuelle Einblicke ins Thema Service Design erhalten? Die designierte Studienleitung bloggt regelmässig zu den Studieninhalten der Studienrichtung Service Design, dem Praxisbezug, stellt Ihre Prof’s vor und gibt Ihnen weitere Inputs.

Ihre Prof's

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Florian Krause wird Ihre Vorlesungen im Modul Ethik halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Aufgewachsen bei Koblenz am Rhein habe ich nach dem Abitur an der Universität Trier Volkswirtschaftslehre und Philosophie studiert. Nachdem ich dort u.a. in der Betriebswirtschaft am Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation gearbeitet habe wechselte ich an die Universität Hannover an das Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft. Dort lehre ich unterschiedlichen Themen unter anderem in einem Weiterbildungsstudium für Fach- und Führungskräfte sowie in Fortbildungen für Praktikerinnen und Praktiker. Weitere Dozententätigkeiten hatte ich beispielsweise an der Universität Vechta sowie an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Hannover. Seit 2016 bin ich zudem am Institut für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen beschäftigt.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Jeder kennt Situationen, in denen sich die Frage nach der ethischen Richtigkeit der einen oder der anderen Handlung stellt. Die Basis meiner Veranstaltungen sind daher genau diese Konfliktsituationen, besonders in beruflichen Kontexten, aber natürlich auch darüber hinaus. Bevorzugt stammen die Beispiele daher auch aus dem beruflichen Alltag bzw. den Erfahrungen der Studierenden selbst. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, diese Situationen als ethische Dilemmata bzw. Konflikte zu erkennen, einzuordnen und vor dem Hintergrund Ihres spezifischen Kontextes zu bearbeiten. Damit dies gelingen kann, erhalten die Studierenden Grundwissen über die Struktur ethischer Konflikte sowie über deren gängigen Quellen in Organisationen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, konfliktreiche Felder ihrer Branche in Gruppenarbeiten zu erarbeiten und zu diskutieren. Zur Einordnung der Konflikte werden verschiedene moralphilosophische Ansätze vermittelt. Dies geschieht vorwiegend im dialogisch und anhand der eingebrachten Beispiele, damit die Studierenden selbst nachvollziehen können, dass Theorie auch bei ganz praktische Fragestellungen helfen kann. Zudem werden sie mit zentralen wirtschaftsethische Problemfeldern und Begriffen vertraut gemacht. Um die Handlungsfähigkeit der Studierenden in der Praxis zu erhöhen werden darüber hinaus Ansätze vermittelt, die helfen können, Konflikte in organisationalen Kontexten besser zu verstehen und zu bearbeiten.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Ethische Konflikte finden sich in jedem Arbeitsumfeld – natürlich in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen. Die Studierenden erhalten moralphilosophische Perspektiven um diese erkennen und einordnen zu können. Darüber hinaus lernen sie Ansätze, die ihnen helfen können, Konflikte in Organisationen besser zu verstehen und zu bearbeiten. Insgesamt soll ihre Sicherheit und Handlungsfähigkeit im Umgang mit in ethischen Konfliktsituationen gestärkt werden.

 

Danke, Herr Krause, für Ihre Ausführungen.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Stefan Gartmann wird Ihre Vorlesungen im Modul Psychologie halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Im Puschlav aufgewachsen, Besuch der Klosterschule in Disentis, anschliessend Studium an der Uni Basel: Germanistik im Hauptfach, Italienische Literaturwissenschaft im ersten und Neuere Allgemeine Geschichte im zweiten Nebenfach. Abgeschlossen mit dem Lizentiat. Danach erste Erfahrungen als Sprachlehrer, immer in Basel. Schliesslich Rückkehr in die Heimat, nach Chur, an die HTW, damals noch HWV, als Dozent für Deutsch und Kommunikation. Deutsch ist weg, ich bin noch da: als Dozent für Kommunikation, Psychologie und Ethik. In meiner Brust wohnen zwei Seelen: eine italienische und eine deutsche. Ich mag John Lennon, Jesus Christus und Che Guevara. Ich liebe Bücher, Musik und Reisen. Und ich freue mich, mit jungen, motivierten Menschen zu arbeiten, die im Leben weiterkommen und die Welt ein bisschen besser machen möchten, als sie ist.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Die Vorlesung ist ein Ort des Austauschs: von Wissen, Ansichten und Erfahrungen. Sie lesen Texte zu verschiedenen Themen aus der Persönlichkeits-, der Entwicklungs- und der Sozialpsychologie, lösen und diskutieren kleinere Aufgaben und grössere Fallstudien und reflektieren das erworbene Wissen anhand Ihrer persönlichen Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen: privat, in der Schule und im Beruf.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Wer bin ich? Wer ist der andere? Wie ticke ich? Wie tickt er? Warum tue ich, was ich tue? Warum tut er, was er tut? Wir Menschen haben das Bedürfnis, eigenes und fremdes Verhalten zu erklären, zu verstehen und zu steuern. Gelingt es uns, gibt uns das ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Dieses Gefühl wiederum ermöglicht uns ein selbstbewusstes Auftreten. Was dann und dort hilfreich ist, wo wir mit anderen Menschen zu tun haben: zu Hause, in der Schule, in der Freizeit im Beruf. Immer. Und überall. Denn Menschen sind soziale Wesen. Sie brauchen die Gemeinschaft; allein verkümmern sie. Psychologie ist die Wissenschaft, die uns hilft, uns und andere besser zu verstehen. Doch Vorsicht: Psychologie kann vieles, aber sie kann nicht alles. Verstehen ist gut und erstrebenswert; manchmal aber ist es nicht möglich. Dann hilft nur Vertrauen: in sich und in andere.

 

Danke, Herr Prof. Gartmann, für Ihre Ausführungen.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Dr. Alexander Schmidt wird Ihre Vorlesungen im Modul Einführung Betriebswirtschaftslehre halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

In St. Moritz und im Tourismus aufgewachsen absolvierte ich meine Matura im Engadin. Danach zog es mich nach St. Gallen, wo ich mein Studium für Betriebswirtschaft an der Hochschule/Universität St. Gallen (HSG) abschloss. Während meiner Studienzeit durfte ich für je ein halbes Jahr weitere Studien an der Università Luigi Bocconi in Mailand und in einem MBA-Austausch mit der University of British Columbia in Vancouver erleben. Nach meinen HSG-Abschluss in Betriebswirtschaft verbrachte ich drei Jahre an der University of Tokyo, um meine Doktorarbeit über die japanische Wirtschaft zu schreiben.

Berufliche bin ich seit 20 Jahren in der strategischen Unternehmensberatung tätig. Drei Jahre davon bei der Boston Consulting Group und seit mehr als 17 Jahren mit meinem eigenen Unternehmen Schmidt Consulting St. Moritz-Zürich. Der Schwerpunkt meiner Beratung liegt in der erfolgreichen Entwicklung von Strategien für Klein- und Mittelunternehmen. Seit mehr als 14 Jahren bin ich zudem als Dozent bei diversen Lehrinstitutionen für betriebswirtschaftliche Fächer tätig. Im Rahmen dieser Dozententätigkeit habe ich laufend die Gelegenheit, meine praktische Erfahrung in der Betriebswirtschaft angehenden Führungskräfte und Studierenden in einem praxisorientierten Unterricht weiterzugeben.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Die Vorlesung in Betriebswirtschaft wird ein Wechselspiel von theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung sein. Am Anfang steht die Theorie im Vordergrund, um den Studierenden ein Grundgerüst von Begriffen zu geben. Diese Wissensvermittlung findet schrittweise in dialogorientierten Vorlesungen statt, wo Grundlagen vom Dozenten vermittelt werden, diese aber auch mit den Studierenden diskutiert werden. Die Anwendung und Reflektion der Theorie wird mit Übungsbeispielen, aktuellen Fallstudien und Fachartikel sowie Erfahrungsaustausch erfolgen. Dabei steht nicht nur die Erfahrungsweitergabe des Dozierenden im Vordergrund. Ebenso wichtig ist das Einfliessen der beruflichen Erfahrung von Studierenden, um ein ideale Reflektion der Praxiserfahrung mit der Theorie zu gewährleisten und einen hohen Lernerfolg und ein motivierendes Lernumfeld zu erzielen. Ergänzend werden die Studierenden im Rahmen von kleinen Aufträgen im Selbststudium und Lektürevorbereitungen schrittweise mit dem Wissen der Betriebswirtschaftslehre vertraut gemacht.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Unabhängig von der Studienrichtung ist ein Grundwissen an Betriebswirtschaft eine unabdingbare Voraussetzung, um im heutigen beruflichen Umfeld erfolgreich zu sein. Dabei geht es darum, die Zusammenhänge in der Betriebswirtschaft in einem ganzheitlichen Ansatz zu begreifen. Nur wer weiss, wie Dienstleistungsunternehmen funktionieren und zu führen sind, wie Wettbewerbsvorteile in Interaktion mit der unternehmerischen Umwelt entwickelt und wie unternehmerische Gewinne optimiert werden können, wird beruflichen Erfolg haben können. Mit dem erworbenen betriebswirtschaftlichen Wissen sind die Studierenden gerüstet, sich sowohl in Führungspositionen erfolgreich zu behaupten wie auch selbst ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu führen.

 

Danke, Herr Dr. Schmidt, für Ihre Ausführungen.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Ann Lancaster wird Ihre Vorlesungen im Modul Business-Englisch halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

After a successful and varied career in nursing comprising teaching and working in the clinical area around the world, Ann Lancaster, in 1999, completed an English language teaching course in Oxford.

Relocating to Switzerland in 2000, she has taught English as a foreign language in various schools including Migros Club School. In 2001, she joined the Cambridge Institute in Winterthur and thereafter, trained as an examiner. She examines all levels of English and actively participates in Cambridge training seminars. Through the Cambridge Institute she has been involved in exam preparation for Matura students at the BKS in Chur. In 2009, she began working for the HTW in the foreign language department. Currently, she teaches Business English focusing much of her work on B2 and C1 level where she is able to use her experience as an examiner to prepare her students to a high level.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Ann focuses on the four key elements of language learning, listening, speaking, reading and writing. Following the recommended course book, but also drawing on a wide variety of media sources to present the material in an interesting and topical way. She believes in “learning by doing” and uses group work to maximise class participation creating a relaxed and fun atmosphere in the classroom. Ann makes sure that all her students are fully prepared for the external Cambridge exams by scheduling frequent exam practice both in class and on-line.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Cambridge exams give students the confidence and skills to communicate with people from all over the world. It enables them to show employers that they are ready to work successfully in international business and could help when applying for a new job or getting a promotion.

 

Danke, Frau Lancaster, für Ihre Ausführungen.

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Aurelia Kogler wird Ihre Vorlesungen im Modul Einführung Tourismus halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Aufgewachsen im Tourismus und an der Tourismusschule maturiert, war ich Management Trainee bei Marriott in San Diego und habe danach Landschaftsplanung mit den Schwerpunkten ‚Tourismus und Regionalentwicklung‘ studiert. Nach beruflichen Stationen in operativen Positionen habe ich Projekterfahrung als Consultant für die Tourism and Hospitality Industry gesammelt mit Branchenschwerpunkten im Skigebietsmanagement, dem Wellness- und Gesundheitsmanagement und Hotel Management. Nach meinem MBA-Studium an der HEC Paris liegt mein Tätigkeitsschwerpunkt nun in der Strategieentwicklung und der Investorenberatung für Dienstleister „in Tourism, Hospitality and beyond“.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Mir ist wichtig, dass die Vorlesung nicht nur aus trockener Theorie besteht sondern jederzeit einen starken Praxisbezug mit vielen Anwendungsbeispielen aufweist. Die Studierenden werden aktiv in die Lehrveranstaltung mit eingebunden und müssen sich mit Readern und fallsweise mittels Gruppenarbeiten auf die Vorlesung vorbereiten. Zudem sind die Studierenden eingeladen, eigene Erfahrungen einzubringen, sodass wir praktische Fragestellungen erörtern und Aktualität sicherstellen können.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Im Modul ‚Einführung Tourismus‘ lernen die Studierendem zum einen Grundbegriffe, Definitionen und Konzepte des Tourismus, sozusagen das kleine Einmaleins. Genauso wichtig ist mir aber, die Leidenschaft der Studierenden für die beste, spannendste und aufregendste aller Branchen zu wecken und zu fördern. Immerhin dürfen wir als Touristiker meistens an Orten arbeiten, an denen andere Ferien machen. Das ist ein echtes Privileg.

 

Danke, Frau Prof. Kogler, für Ihre Ausführungen.

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professorinnen und Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Gitta Reinprecht wird Ihre Vorlesungen im Modul Mathematik halten. Drei Fragen und ihre Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Nach der Matura habe ich an der Westfälische Wilhelms-Universität in Münster Mathematik, Sozialwissenschaften und Pädagogik studiert, dieses Studium mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen und nach weiteren 1.5 Jahren (didaktisch-methodische Ausbildung) meine Ausbildung mit dem 2. Staatsexamen beendet. Mittlerweile unterrichte ich seit 26 Jahren an der HTW in den verschiedensten Studienrichtungen Mathematik.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Zu Beginn des Unterrichts werden, wenn gewünscht, Fragen zur vorhergehenden Themen beantwortet und anschliessend wird das aktuelle Thema in seinen Schwerpunkten kurz vorgestellt, da das Verständnis und die Motivation für die mathematischen Sachverhalte bei einer verbalen Vorstellung im Kontaktunterricht grösser sind als bei eigenständigem Erarbeiten im Selbststudium. Anschliessend wird das Thema anhand einiger Beispielaufgaben vertieft. In einer zweiten Phase des Kontaktunterrichts bekommen die Studierenden Zeit, individuell, gemäss ihrer persönlichen Kenntnisse, das Thema eigenständig anhand von Aufgaben oder der Bearbeitung der Theorie zu vertiefen. Ich stehe während dieser Phase ständig in direktem, persönlichen Kontakt mit den Studierenden, um Fragen zu beantworten oder individuelle Verständnisprobleme zu beseitigen.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Zum einen schult  Mathematik das Denken wie wohl kaum etwas anderes Fach. Man lernt, eine Sache folgerichtig, konsequent und kritisch zu Ende zu denken. Man trainiert dabei die Ausdauer für das Lösen immer komplexerer Probleme. Das halte ich für einen gesellschaftlichen Wert an sich, weil dies in jedem Beruf und gesellschaftlichen Umfeld sehr wichtig ist. Zum andern finden Sie Mathematik eigentlich – wenn auch versteckt – überall in der Natur: der perfekte Basketballwurf, ein Brückenbogen, die Flugbahn eines Feuerwerkskörpers … sind Parabeln. Und nicht zuletzt werden Sie die Mathematik in Ihrem Studium u.a. in VWL und Statistik auch anwenden.

 

Danke, Frau Prof. Reinprecht, für Ihre Ausführungen.

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Peter Moser wird Ihre Vorlesungen im Modul Mikroökonomie halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Ich habe an der Universität St. Gallen Volkswirtschaftslehre studiert und promoviert. Weitere Stationen meiner akademischen Karriere waren die George Mason University, die Stanford University sowie die Tongji Universität in Shanghai. Von 2011 bis 2015 war ich Berater für Wirtschaftspolitik bei Bundesrat Schneider-Ammann. Meine Schwerpunkte in der Forschung und Beratung liegen im Bereich der Schweizer Wirtschaftspolitik, aber auch bei den globalen Herausforderungen (internationale Handelspolitik), der europäische Integration sowie der Wirtschaftsentwicklung in Asien.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Sie werden eine Mischung aus Vorlesungen zu allgemeinen und tagesaktuellen Themen, aktiver Mitarbeit bei herausfordernden Aufgabenstellungen sowie kleinen Gruppenarbeiten mit klar definierter Zielsetzung erleben. Ergänzend dazu werden sich Ihnen neue interessante Horizonte eröffnen im Rahmen von geführtem Selbststudium und entsprechenden Diskussionen im Plenum.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Es geht darum, das Marktumfeld zu verstehen, Entwicklungen einzuschätzen und daraus für Unternehmensentscheide die richtigen Schlüsse zu ziehen. Darüber hinaus sollen die Studierenden lernen, was Märkte überhaupt leisten können und wann staatliche Unterstützung notwendig ist. Das ist gerade im Dienstleistungsbereich wichtig, da der Staat viele Dienstleistungen anbietet oder reguliert.

 

Danke, Herr Prof. Moser, für Ihre Ausführungen.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Lernen Sie Ihre zukünftigen Professoren bereits heute kennen, zumindest virtuell. Prof. Jon Andrea Schocher wird Ihre Vorlesungen im Modul Präsentations- und Moderationstechni halten. Drei Fragen und seine Antworten dazu.

 

Was ist Ihr praktischer und akademischer Hintergrund?

Mehrjährige praktische Erfahrung im internationalen Tour-Operating sowie im Destinationsmanagement. Beratungskompetenz im Sportsponsoring und Stadien-/Arena Management. Studium der Betriebswirtschaftslehre (HTW Chur) sowie des Sport Management (Deutsche Sporthochschule Köln). Derzeit Doktorand der Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen.

 

Wie soll ich mir Ihre Vorlesung vorstellen?

Im Modul Moderations- und Präsentationstechnik werden die wichtigsten Grundsätze bei der Erarbeitung, Durchführung und Nachbearbeitung von Präsentationen vermittelt. Im Zentrum steht dabei die Visualisierung und Gestaltung der Präsentationsmedien. Neben Fallstudien steht die praktische Anwendung im Vordergrund. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten gleich praktisch umzusetzen.

 

Wie kann ich das bei Ihnen erworbene Wissen später im beruflichen Umfeld nutzen?

Den präsentationstechnischen Fähigkeiten kommt in der Praxis grosse Bedeutung zu. Sei es die Präsentation der Quartalsergebnisse vor dem Verwaltungsrat, die Verkaufspräsentation eines neuen touristischen Angebots bei einem Reiseveranstalter oder die Durchführung eines innerbetrieblichen Workshops zum Thema Kundenzufriedenheit. Präsentations- und Moderationstechnik bildet in vielen Funktionen eine wichtige Grundlage für den persönlichen Erfolg.

 

Danke, Herr Prof. Schocher, für Ihre Ausführungen.

 

Inputs

Bildquelle: abouttravel.ch

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Der diesjährige Ferientag (Get-Together der Schweizer Tourismusbranche) am 22. und 23. Mai in Davos stand unter dem Thema «Turnaround». Insbesondere der alpine Tourismus in der Schweiz musste gegen schwindende Gästezahlen ankämpfen. Laut Schweiz Tourismus sollte nun aber auch in den ländlichen Regionen die Talsohle erreicht sein und eine sanfte Erholung stattfinden.

Die grossen Reisetrends sind weiterhin «Sun & Beach», «City Trips» und «Touring». Der letztgenannte Trend bietet den alpinen und voralpinen Destinationen eine Perspektive. Die entwickelte Dienstleistung der Grand Tour of Switzerland sollen künftig von unterschiedlichen Touristen genützt werden. Dieses schweizweite Touring-Angebot wird mit den Buzzwords «Authentizität», «Selbstentdeckung», «Wertebasiertes Reisen» sowie «Erlebnis – der neue Luxus» in Verbindung gebracht. Bei der Vermarktung von touristischen Dienstleistungen kommen die Marketer nicht mehr um das Erlebnis- und Content-Marketing herum. Durch Storytelling und Content Excellence werden der Zielgruppe Werte und Inhalte vermittelt.

Die Tourismusbranche sieht ein Licht am Ende des Tunnels, was sich ebenfalls positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken kann. Die goldigen Jahre des Schweizer Tourismus sind lange vergangen, aber durch das gezielte Beobachten der veränderten Kundenbedürfnisse wird die Tourismusbranche den Turnaround schaffen und irgendwann hoffentlich sogar eine Renaissance erleben.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Die jährliche Mitgliederversammlung von Schweiz Tourismus am 27. April 2017 im Toni-Areal in Zürich stand unter dem Motto des 100-jährigen Bestehen der nationalen Tourismusorganisation. Schweiz Tourismus (ST) wurde 1917 unter dem Namen Nationale Vereinigung zur Förderung des Reiseverkehrs gegründet, 1955 in Schweizerische Verkehrszentrale (SVZ) umgetauft und erst seit 1995 ist der heutige Name Programm. In der 100-jährigen Geschichte von Schweiz Tourismus stand das Tourismus Marketing der Schweiz im Fokus. Diverse Kampagnen wurden mehr oder wenig erfolgreich lanciert.

Unter dem Titel «Macht Ferien» zeigt das Museum für Gestaltung in Zürich noch bis am 9. Juli 2017 eine spannende Sonderausstellung inspirierender Werbeplakate der letzten 100 Jahre und darüber hinaus. Das frühe Tourismusplakat wurde von paradiesischen Landschaften geprägt. In einer zweiten Phase wurde der Raum erobert und technische Errungenschaften und eindrückliche Bauten wie hohe Bogenbrücken fanden Platz auf den Plakaten. Ab den 30er-Jahren fand der Mensch Einzug auf den Werbeplakaten. Zuerst zeigte sich eine klare Rollenverteilung zwischen Frau und Mann. Frauen wurden oft für Bäderplakate verwendet, Männer eher für Winterplakate mit kraftvollen Sportausübungen. Später fand eine Mischung statt.

Interessant ist ebenfalls zu beobachten, dass die früheren Werbeplakate immer die heile Welt und perfektes Wetter zeigten. Heute wird mit dem Licht gespielt und Wolken und Schatten machen Plakate mystisch und authentisch.

Die Werbung resp. die Kommunikation einer Dienstleistung, in diesem Fall einer Ferienreise, muss mit der Strategie konvergent sein und ist somit ein zentrales Element im Service Design bzw. beim Gestaltung einer Dienstleistung.

Bildquelle: itb-berlin.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Die grösste Tourismusmesse der Welt, die ITB Berlin, war einmal mehr ein Gradmesser des Gesundheitszustandes dieser Industrie. Man kann ohne Übertreibung festhalten, dass es dem Patienten gut geht.
Natürlich, in gewissen Organen zwickt es zwischendurch einmal und einzelne Leiden sind chronischer Natur. Der Tourismus hat, und das sind ausgezeichnete Neuigkeiten für uns Service Designer und Service Designerinnen, erkannt, dass es neben schönen Hotels, imposanten Flugzeugen und atemberaubenden Szenerien mehr braucht, um den Gast in Bann zu ziehen. Es braucht Leben. Es braucht Interaktion mit dem Gast. Es braucht kundenzentrierte Dienstleistungen, die als positive Erlebnisse mit Erinnerungsgarantie wahrgenommen werden. Vier Beispiele nehme ich von der diesjährigen ITB mit und sie allen sind Garanten dafür, dass diese Industrie fit für die Zukunft sein kann, wenn sie gewillt ist, sich proaktiv und intensiv mit den Gästeerwartungen auseinanderzusetzen.

 

Andreas Nau, Managing Director Central Europe von Expedia machte eine Aussage, die mich in ihrer Einfachheit und Konsequenz überrascht hat: «You always need to future proof.» Er ermutigte die Anwesenden, laufend über Dienstleistungsverbesserungen nachzudenken und mit dem Gast im Gespräch zu bleiben. Aber jede Neuerung muss den Lackmustest dahingehend bestehen, dass sie wirklich zukunftsgerichtet ist, dass sie dem Gast einen echten Mehrwert bringt und dass sie auch in Zukunft Bestand haben wird, im Gegensatz zur Eintagsfliege. Ist Ihre Diensleistungs-Idee relevant für den Gast, auch in Zukunft relevant für den Gast? Dann sollte sie weiterverfolgt werden. Wenn nicht, forget about it.

 

Kenny Jacobs, Chief Marketing Office von Ryanair kündigte unumwunden an, dass die Fluglinie in Zukunft direkt im Pauschalreisemarkt mitmischen will. Daneben will die Firma massiv in travel-related services investieren und damit Geld verdienen. Geld verdienen mit innovativen Dienstleistungen? Ja, genau!

 

Samih Sawiris, der ägyptische Entwickler von Andermatt, war wie immer kristallklar in seinen Aussagen: Luxus kann nicht mehr länger nur anhand von tangiblen Objekten definiert werden. Luxus sind ‚heart-touching experiences‘, berührende, emotionale Erlebnisse.

 

Bob Lange, Senior Vice Present and Head of Market and Product Strategy bei Airbus, dem europäischen Flugzeugbauer, zeigte in seiner Präsentation den Produkte-Entwicklungszyklus auf unter dem Titel ‚From customer expectations to passenger experiences‘. Das Ziel sind beeindruckende Erlebnisse bei der Nutzung der Produkte. Er bemerkte am Rande, dass der Fluggast der Zukunft seine Fluggesellschaft vermehrt aufgrund der zu erwartenden ‚passenger experience‘ wählen wird.

Bildquelle: pinterest.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Dienstleistungen mit ausgeprägtem Kundennutzen, Dienstleistungen abgestützt auf digitalen Technologien und Dienstleistungen, die zu veritablen Erlebnissen werden.
Die Presse hat uns auch in den letzten Tagen wieder tolle Beispiele von kundenzentrierten Dienstleistungen geliefert. Media-Markt will Handy neu vermieten und plant zudem, bald auch 500 weitere Artikel in Miete anzubieten. Der Kunde kauft nicht mehr, er mietet und hat so immer Zugriff auf die Geräte der neusten Generation. Oder schauen Sie sich das Beispiel von Nespresso an. An den so genannten «N-Terminals» oder den «N-Cubes» werden die Kunden in Zukunft Ihre Kaffeekapseln beziehen. Somit kommt Nespresso noch näher zum Kunden und bietet eine exklusive Dienstleistung an, die sich an eine aufgeschlossene trendige Kundschaft richtet. Und genau das ist das Zielsegment von Nespresso. Was fordern wir doch immer: Erfolgreiche Dienstleistungen sind auf die Ansprüche eines genau definierten Zielpublikums auszurichten. Das ist das Erfolgsgeheimnis. Und dazu müssen Sie Ihr Zielpublikum kennen und dessen Verhaltensweisen präzise einschätzen können. Das ist Service Design wie es im Buch steht.

Bildquelle: huffingtonpost.com

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

So spricht der Gründer und CEO der irischen Billig-Airline Ryanair, Michael O’Leary. Er spricht im neusten NZZ-Interview ganz offen davon, dass die Flugtickets für Passagiere in Zukunft gratis sein werden.
Bei einem Ticketpreis von 10 GBP, so sagt er, «bezahlen wir sie dafür, mit uns zu fliegen». Er weist im gleichen Atemzug darauf hin, dass Ryanair mit den produkte-begleitenden Dienstleistungen (services) verdient. O’Leary kündigt an, dass der Anteil der Dienstleistungen am Gesamtumsatz auf 30% steigen wird.

Welche Dienstleistungen werden von den Passagieren gewünscht? Wieviel sind sie bereit dafür zu bezahlen? Wie sollen zusätzliche Dienstleistungen positioniert und verkauft werden? Wie kann der Anteil von Dienstleistungen am Gesamtumsatz erhöht werden? Wie können Dienstleistungen helfen, Ryanair gegenüber dem Mitbewerber zu differenzieren und der Airline ein klares Profil zu geben? Diese Fragen beschreiben den typischen Aktivitätsradius einer Service Designerin oder eines Service Designers.

Michael O’Leary mit seiner Ryanair ist ein Visionär, ein Vordenker. Lesen Sie das Interview mit ihm und lassen Sie sich inspirieren. Da wird in Zukunft die Musik spielen.

Bildquelle: information-age.com

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Lesen Sie in diesem Interview mit einem Praktiker über konkrete Vorgehensweisen und Anwendungsfälle. Lassen Sie sich inspirieren.
Erfahren Sie mehr über den sehr direkten Bezug zum Kunden im Rahmen der Dienstleistungs-Entwicklung, die Faszination von Produkte- und Dienstleistungsentwicklung im digitalen Zeitalter und über User Journeys und Businessmodelle.

Praxisbezug

Bildquelle: drinkoo.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Spannender Beitrag aus dem Beobachter, welchen ich Ihnen gerne zur Sommerlektüre empfehle. Unternehmenserfolg fusst auf einem nicht-abreissenden Strom von Ideen und Ansätzen für neue Produkte, Dienstleistungen und Erlebnissen, welche gezielt kommerzialisiert werden. Ideen entstehen nicht einfach so. Vielmehr sind sie das Ergebnis von ausgeklügelten Prozessen und Interaktionen mit potenziellen Kunden, Mitarbeitern und Zulieferern. Hier kommen die Methoden des Service Design zum Tragen. Und da viele Innovationen heute eine digitale Komponente enthalten, brauchen wir ein vertieftes Verständnis der digitalen Technologien und der Möglichkeiten, die sich daraus in Bezug auf die Erhöhung des Kundennutzens ergeben. Klar, digital ist wichtig. Aber vergessen wir ob der Digitalisierung den Menschen nicht! Mit all der Big Data im Hintergrund, lassen Sie uns die Small Data nicht einfach bei Seite wischen oder übersehen, das wäre grobfahrlässig. Lassen Sie sich die pointierte Bemerkung von Rageth Clavadetscher, dem eigenwilligen und sehr erfolgreichen Leiter des Shoppingcenters Glatt auf der Zunge zergehen: «Ein Glas Prosecco können Sie unmöglich mit dem Röhrli aus dem Bildschirm saugen.»

 

Bildquelle: fotolia.de

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Lesen Sie das interessante Interview mit dem Startup-Unternehmer Fredy Piller aus der NZZ am Sonntag. Unter dem Titel ‚Das Tun ist gefordert, nicht das passive Zuwarten‘ plädiert er für eine proaktive Haltung im unternehmerischen Alltag. Wir brauchen, nicht nur im Tourismus, neue Produkte, neue Dienstleistungen und neue Erlebnisse, die faszinieren und Gewinn abwerfen. Dazu setzen wir auf Methoden und Vorgehensweisen aus dem Service Design, welche darauf basieren, dass wir uns aktiv um die potenziellen Kunden bemühen und deren Wünsche und Erwartungen verstehen.

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Ein Unterrichtseinsatz an einer Partner-Universität der HTW in Shanghai/China hat mich in diese Millionen-Metropole geführt. Es lässt sich darüber streiten, ob Shanghai China widerspiegelt oder nicht. Zwei Sachen sind für mich mit zunehmender Aufenthaltsdauer immer deutlicher hervorgetreten. Erstens, diese Stadt beherrscht den Umgang mit Massen von Leuten meisterlich. An den meisten Orten trifft man auf viele, sehr viele Leute. Dies führt aber nicht zu chaotischen Zuständen. Vielmehr sind die Ströme und Ansammlungen von Leuten gut organisiert und der Fluss erscheint einem fast schon hervorragend orchestriert. Die Einrichtungen und Flächen sind für Massen von Leuten ausgelegt und auch für Spitzenzeiten sind entsprechende Vorkehrungen getroffen worden, um den Strom zielführend lenken zu können. Die zweite Beobachtung lässt sich unter dem Begriff der Servicewüste einordnen. In dieser Stadt hat die Erbringung einer Dienstleistung mit dem Ziel, Kundenzufriedenheit zu erlangen, noch keinen Platz in der gedanklichen Werkzeugkiste der entsprechenden Manager gefunden. Hochwertige Dienstleistungen sind vielerorts schlicht nicht verfügbar oder wenn Ansätze vorhanden sind, lässt die Freundlichkeit resp. lassen die Begleitumstände der Dienstleistungs-Erbringung mehr als zu wünschen übrig. Welche Lehren ziehe ich aus diesen Beobachtungen? Die Erbringung von qualitativ hochstehenden, innovativen und individualisierten Dienstleistungen geben uns den entscheidenden wettbewerbstechnischen Vorteil gegenüber Mitbewerbern aus anderen Märkten, die oft preislich wesentlich günstiger produzieren aber die entsprechenden Dienstleistungen nicht erbringen können. Das Produkt von morgen sind die kundenzentrierten Dienstleistungen. Um solche Angebote schnüren und kommerziell erfolgreich absetzen zu können, benötigen wir neuste Techniken und Vorgehensweisen, Service Design-Ansätze eben. Der Besuch in Shanghai hat gut getan.

 

Bildquelle: traffics.de/heliview

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Ein interessanter Artikel aus der Sonntagspresse. Salim Sahi gibt einen inspirierenden Einblick in die Zukunft der Reisebranche. Lesen Sie, wie digitale Technologien die Branche nachhaltig beeinflussen werden. Besonders wegweisend finde ich das Zitat aus der dritten Spalte: «Die Kunst besteht nun darin, die Technologie dazu zu bringen, dem Mensch einen Schritt vorauszueilen. Ihr Computer soll immer genau wissen, was Sie gerade benötigen.» Service Design? Ja, genau. Dienstleistungen konzipieren auf Basis modernster digitaler Technologien, Dienstleistungen konzipieren mit einem ausgeprägten Kundenfokus, Dienstleistungen konzipieren, die dem Kunden und Gast einen klar erkennbaren Mehrwert bieten. Spannend. Bleiben Sie dran!

 

Bildquelle: heliview.de

Bildquelle: youtube.com / Hornbach

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Haben Sie die neuste Kampagne von Hornbach, dem Baumarkt mitbekommen? Ein sehr emotionales Video weist in humorvoller Art auf eine sehr typische Begleiterscheinung von unternehmerischem Handeln oder kreativen Prozessen hin. Der Misserfolg ist integrierender Bestandteil jedes Bestrebens nach Verbesserung, Veränderung oder Neuem. Wenn wir etwas Neues suchen oder konkretisieren wird es, per Definition, zu Misserfolgen kommen. Das ist unausweichlich. Diese Tatsache darf uns aber in keiner Weise davon abhalten, die gewohnten Wege zu verlassen und unkonventionelle Ideen auszubrüten. Wir müssen einzig akzeptieren, dass es Misserfolge gibt. Und wir müssen lernen, wie wir damit umgehen. Das heisst konkret, wie stellen wir sicher, dass wir Lehren aus Misserfolgen ziehen und dass diese Erkenntnisse in strukturierter Form uns selber oder auch anderen zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen? Und plötzlich beschert uns ein Misserfolg mehr wertvolle Einsichten und Erkenntnisse als ein «Erfolg». Es wäre ja nicht das erste Mal, dass eine Erfindung, die anfänglich als Misserfolg abgetan wurde, sich über Nacht zum kommerziellen Grosserfolg entwickelt. Lesen Sie die Geschichte von Post-it. Wann haben Sie den letzten Misserfolg produziert und welche Lehren haben Sie daraus gezogen?

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

 

Heute ergab sich die Gelegenheit, mit einem Profi aus der Praxis kurz über Bedeutung und Einsatz von Service Design zu sprechen. Rolli Anderegg, Unternehmensberater und Tourismuskonzepter, hat sich mit seiner Denkfabrik einen ausgezeichneten Namen weit über den Tourismus hinaus gemacht. Er setzt konsequent auf den Service Design-Ansatz und veredelt hochprofessionell kundenzentrierte Dienstleistungen zu emotionalen Erlebnissen. Drei Fragen an den Profi.

 

Warum sollen sich Unternehmen heutzutage mit Dienstleistungen befassen?

Sämtliche erfolgreichen Ansätze im modernen Marketing kommen wieder auf das Beziehungsmanagement zurück. Das heisst, wenn ich meine Kunden in hartumkämpften Märkten halten will, muss ich mit Dienstleistungen punkten, die der Gast nicht erwartet. Dabei muss man gleichzeitig erkennen, dass Dienstleistungen, die früher Alleinstellungmerkmale (USP’s) waren, heute von Gästen als Standard vorausgesetzt werden.

 

Welche Anforderungen muss eine angehende Service Designerin resp. ein angehender Service Designer mitbringen?

Die Bereitschaft sich in die Kundenoptik zu versetzen, den Ehrgeiz nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden zu sein und die Akzeptanz, dass Fehlüberlegungen zum Prozess gehören. Neue Prozesse entstehen nicht in der Dunkelkammer. Von daher muss auch eine gute Kommunikation und Teamspirit vorausgesetzt werden.

 

Wie entstehen im Rahmen Ihrer Beratungstätigkeit erfolgreiche Dienstleistungen?

Ein wichtiger erster Schritt besteht darin, komplexe Geschäftskonzepte in einfachen Business Modellen abzubilden. Besonders hilfreich sind Business Canvas. In zweiter Linie sollen dann kundenorientierte Lösungen mit Hilfe von kreativen Arbeitstechniken erarbeitet werden. Die Partizipation der Leistungsträger und Mitarbeitenden in diesem Prozess ist von Anfang an wichtig.

 

Danke, Herr Anderegg, für Ihre Ausführungen und weiterhin viel Erfolg.

Service Design

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

 

Beachten Sie den neusten Blogbeitrag von Phil Bachmann, dem Leiter des Service Innovation Lab (SIL) an der HTW Chur. Er beschreibt sehr schön das Vorgehen, welches wir unter Service Design verstehen. Sie werden im Rahmen des Studiums verschiedene Möglichkeiten haben, einerseits das SIL zu erkunden/zu nutzen und andererseits Phil Bachmann als inspirierende Persönlichkeit zu erleben und mit ihm Projekte zu realisieren.

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Die htr hotel revue hat in ihrer gestrigen Ausgabe die Studienrichtung Service Design im Detail vorgestellt. Der Autor, Patrick Timmann, hat relevante Eckpunkte in einem ansprechenden und informativen Artikel zusammengefasst. Lesen Sie und lassen Sie sich inspirieren.

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

 

Am 28. März 2017 wurde das Service Innovation Lab (SIL) der HTW Chur feierlich eingeweiht. Ein Höhepunkt dieser Eröffnungsfeier war das Referat von Prof. Ulrich Weinberg, Hasso-Plattner-Institut School of Design Thinking, zum Thema «Design Thinking: Die drei grossen P’s». Gerne gebe ich in diesem Blogbeitrag einige Gedanken zu diesem Vortrag bzw. allgemein zu Design Thinking wieder:

 

Heutzutage braucht der Problemlösungsprozess einen Verbund von unterschiedlichen Ansätzen und Denkmethoden, um erfolgreich gestaltet zu werden. In dieser Aussage stehen die Worte «Denken» und «gestalten» im Zentrum, was offensichtlich mit «Design Thinking» gleichzusetzen ist. Design Thinking geht über die Methodenschulung hinaus, hin zum Kulturwandel. Die Denk- und Arbeitsmethoden der Menschen müssen geändert werden. Dafür braucht es kreative Köpfe aus verschiedenen Branchen, die in einen Design Thinking Prozess integriert sind.

Die drei grossen P’s fassen diese Ausführungen zusammen und bestehen aus:

  • People: Multidisziplinäre Teams
  • Place: Variabler Raum (vgl. SIL)
  • Process: Iterativer Prozess

 

Im Buch von Peter Spiegel «WeQ more than IQ – Abschied von der Ich-Kultur»  sind einige spannende Überlegungen von Prof. Ulrich Weinberg enthalten. WeQ steht für Wir-Qualität und Teamorientierung, welches Voraussetzungen für ein erfolgreiches Design Thinking sind. Mit freier Lernsoftware, Share Economy und weiteren Trends dieser Art wird die Vernetzung künftig von immenser Bedeutung sein.

 

Abschliessend kann festgehalten werden, dass Innovationen in Dienstleistungen u.a. durch Design Thinking entwickelt werden. Dazu braucht es kreative, offene Köpfe, die vernetzt denken und im Team mittels eines wiederholenden Prozesses Probleme lösen oder Innovationen gestalten.

Bildquelle: VisualHunt

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Absolventinnen und Absolventen der Bachelorstudienrichtung Service Design sind gesuchte Fach- und Führungskräfte mit internationalem Zugang. Sie arbeiten im Tourismus, in der Freizeitindustrie, im Handel oder ganz generell im Bereich der massiv wachsenden Dienstleistungsindustrie.
Sie fühlen sich im Innovationsmanagement genauso zuhause wie im Changemanagement. Die Projekt-Zielsetzung gibt typischerweise vor, einerseits generell Innovationsansätze zu identifizieren und anzugehen. Andererseits sind Kundenerlebnisse systematisch zu erfassen, (neu) zu gestalten resp. zu verbessern, um so eine reibungslose und konsistente Dienstleistung zu ermöglichen, die über alle Berührungspunkte hinweg auf die gezielte Optimierung des Kundennutzens ausgelegt ist. Wohlgemerkt geht es bei diesen Bestrebungen neben sämtlichen persönlichen und automatisierten Berührungspunkten mit den Kunden auch um die Integration von und Koordination mit dem gesamte Backbone-System einer Unternehmung.

 

Tätigkeitsfelder einer Service Designerin oder eines Service Designers könnten sein: Schaffung oder Optimierung von grundlegend neuen Dienstleistungsangeboten, Onlinelösungen, Apps, Ticket-Systeme, Kunden-Interfaces, Erlebniswelten, Kommunikationskanälen, service-unterstützende Produkte, Prozessentwicklung, Personalkontakte, Gästeführung, Kundendienst, Content Management, Event Management, Service Centers, Human Resources, …

Bildquelle: VisualHunt

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Angehende Studierende der Vertiefung Service Design haben typischerweise bereits erste erfolgreiche Schritte im Berufsleben gemacht. Sie möchten sich nun gezielt auf den nächsten Karriereabschnitt vorbereiten und für die gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein.

 

Das Zeitmodell dieses Studienangebotes richtet sich an smarte Persönlichkeiten, die studieren möchten aber dabei den beruflichen Anschluss nicht verpassen und auf ein regelmässiges Einkommen nicht verzichten möchten. Angehende Service Designerinnen und Service Designer zeichnen sich durch ein starkes Interesse an Menschen, die sie gerne beobachten und denen sie aufmerksam zuhören wollen, sowie ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen aus. Sie sind kreativ, ideenreich und sie werden als unkonventionelle Out-of-the-box-Denker wahrgenommen. Darüber hinaus zeigen sie Mut in Planung und Umsetzung und sie haben ein gesundes Verhältnis zum unternehmerischen Risiko.

 

Als Studierende haben sie sich hohe Ziele gesteckt, sie sind sie gut organisiert und agieren vorausschauend. So erreichen sie die gewünschte Work-Life-Balance und ihr Durchhaltewille trägt Früchte.

Service Design im Tourismus studieren

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

 

Service Design steht definitiv nicht für die Kreation von neuen verführerischen Roben für das Restaurant-Personal. Das ist soweit gesichert. Das Wort «Service» in Service Design steht für Dienstleistungen und «Design» für die Erstellung von neuen resp. Optimierung von bestehenden Dienstleistungen. Dabei handelt es sich um marktgerechte Dienstleistungen, die einen hohen Kundennutzen aufweisen. Kundennutzen ist überhaupt das magische Wort der Zukunft. Kein Unternehmen, das sich nicht ernsthaft Gedanken dazu machen müsste, wie der konkrete Nutzen, die Value auf Neudeutsch, für den Kunden verbessert werden könnte. Und dabei geht es darum, selbstkritisch und aus der Sicht des Kunden gesehen, den Nutzen zu evaluieren und ihn auf seine Bedarfstauglichkeit hin zu überprüfen.

Braucht der Kunde unsere Dienstleistung wirklich? Ist er bereit, dafür den von uns erwarteten Preis zu bezahlen? Sind unsere Dienstleistungen zeitgemäss? Inwiefern lassen sich die Dienstleistungen unter Einbezug von moderner digitaler Technologie noch besser auf den Kunden ausrichten? Wie gelingt es uns, Dienstleistungen zu Erlebnissen mit hohem Erinnerungswert zu veredeln? Das sind Fragen, mit welchen sich eine ausgebildete Service Designerin, ein ausgebildeter Service Designer befasst. Und dabei strebt sie oder er nicht nur einen ausserordentlich hohen Kundennutzen an, sondern legt mit gezielter Dienstleistungs-Entwicklung auch den Grundstein für eine kristallklare Positionierung im Wettbewerb.

Selbstredend erkennt die Service Designerin, der Service Designer die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen ihrer oder seiner Empfehlungen und leistet so einen entscheidenden Beitrag zur finanziellen Gesundheit der Unternehmung. Service Designerinnen und Service Designer sind die heiss begehrten Fachleute der Zukunft. Kundenzentrierte Dienstleistungen sind das Produkt von Methoden, Techniken und Vorgehensweisen aber auch einer Geisteshaltung, die den Kunden oder den Gast im Epizentrum aller Aktivitäten platziert.

Studieninhalte

Bildquelle: mathenachhilfe.ch

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

In verschiedenen Gesprächen mit angehenden Studierenden von Service Design wurde Besorgnis über das Modul Mathematik geäussert. Wir nehmen solche Äusserungen sehr ernst und haben uns deshalb mit der Dozentin, Frau Prof. Reinprecht, in Verbindung gesetzt und um ihren Ratschlag gebeten. Sie beschwichtigt die zukünftigen Studierenden und erklärt, dass der Kurs bei einem minimalen Wissensstand startet und dass sie für konkrete Fragestellungen gerne zur Verfügung steht. Sie können gleichwohl Ihre Grundkenntnisse auffrischen und so einen Wissensvorsprung erarbeiten. Hier sind einige Ressourcen, die sich zur individuellen Vorbereitung eignen. Massgebend sind die durch den untenstehenden Selbsteinschätzungs-Test vorgegebenen Kenntnisse. Viel Erfolg!

Bildquelle: hna.de /© pexels

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Ein kompetentes Sprachwissen ist im Tourismus und in international tätigen Dienstleistungsunternehmen eine zentrale Voraussetzung. In der Studienrichtung Service Design liegt der Fokus bei den Sprachen auf dem Englisch.
Über drei Jahre feilen die Studierenden während zwei Präsenzstunden pro Woche am Aufbau der Weltsprache. Nach dem ersten oder zweiten Studienjahr (je nach Niveau) sollten die Studierenden das Zertifikat «Cambridge English Business Higher (BEC H)» zum eigenen CV dazulegen können. Das Bestehen dieser externen Prüfung wird bis allerspätestens nach dem dritten Studienjahr verlangt. Denn bereits nach dem dritten Semester werden einzelne Module der Studienrichtung Service Design auf Englisch unterrichtet. Das Aneignen oder die Vertiefung einer zweiten Fremdsprache ist möglich, wird jedoch nicht mit ETCS Punkten ausgewiesen. Sprachen wie Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Chinesisch werden an der HTW an unterschiedlichen Wochentagen angeboten. Bei teilzeittägigen Studierenden wird aber empfohlen, sich auf eine Sprache zu konzentrieren – in unserem Fall auf das Englisch.

Eine Dispensation des Englischunterrichts ist möglich, falls Studierende ein C2-Niveau haben bzw. ein Cambridge English Proficiency (CPE) vorweisen können. Studierende, die bereits das C1 Business English Niveau haben bzw. das Cambridge English Business Higher (BEC H) erfolgreich absolviert haben, werden im ersten Studienjahr vom Englisch-Modul dispensiert. Das vorläufige und auf des Vollzeitstudium Tourismus angepasste Sprachkonzept ist hier ersichtlich:

Bildquelle: financnitrgi.com

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Was steckt hinter Modulbezeichnungen wie Mikroökonomie und Psychologie? Was zeichnet dieses und die anderen Module aus? Hier finden Sie präzise und begreifbare Beschreibungen zu allen Modulen, die Sie im ersten Semester Ihres Studiums durchlaufen werden. Lassen Sie sich begeistern von Breite und Aktualität des neu zu erwerbenden Wissens.

Bildquelle: de.fotolia.com

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Sie sind vorausschauend und wollen keine Überraschungen erleben? Genau. Deshalb steht ab sofort eine für die Studienrichtung Service Design angepasste und optimierte Jahresplanung für die gesamte Studiendauer zur Verfügung.
Machen Sie sich schon heute ein Bild und planen Sie Präsenszeiten und Freiräume frühzeitig ein, um eine optimale Work-Life-Balance zu ermöglichen.

In der kommentierten Version der Jahresplanung finden Sie zusätzliche Informationen zur Interpretation des Modells.

A Die markierte Kalenderwoche 40 steht für eine typische Studienwoche. Rechnen Sie mit rund 17 Stunden Vorlesungen verteilt über zwei Tage (Donnerstag und Freitag). Darauf aufbauend sollten Sie plus/minus 14 Stunden Selbststudium einplanen. Der effektive Zeitbedarf hängt von Ihrem persönlichen Lernverhalten ab.

B Die Kalenderwoche 42 ist eine Blockwoche (BW). Während dieser Woche werden verschiedene Fächer angeboten, die im Blockmodus unterrichtet werden. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass Sie während diesen Wochen durchgehend, von Montag bis Freitag den ganzen Tag, in den Studienbetrieb integriert sind und sich somit am Ort der Veranstaltung aufhalten.

C Kalenderwoche 3 ist eine typische Woche, in der keine Vorlesungen angeboten werden. Nutzen Sie diese Zeit für gezieltes Selbststudium oder zum Teamlearning. Wir empfehlen, dass Sie in solchen Wochen plus/minus 30 Stunden ins Studium investieren.

D PW steht für Prüfungswoche. Während dieser Woche werden Sie die Modulprüfungen schreiben, welche durch die entsprechenden Dozierenden definiert werden. Von der Studiengangsleitung erhalten Sie die Planung, wann, wo und in welcher Form die Prüfung stattfindet. Bitte halten Sie sich bis zur Bekanntgabe der definitiven Prüfungstermine die ganze Woche frei.

E Das ist eine Reservewoche, in der Nachholtermine für Prüfungen und andere Ausweichtermine platziert werden. Bitte halten Sie sich diese Woche vorausschauend frei bis eine Präzisierung durch die Studiengangsleitung erfolgt.

Viel Erfolg beim Einplanen Ihres Studiums. Für ergänzende Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie wissen ja, servicedesign@htwchur.ch ist Ihr direkter Draht zu den Service Design-Machern.

Bildquelle: ttcaesch.ch

 

Autor: Christian Gressbach, stv. Studienleiter Service Design

Die Planung für die neue Studienrichtung Service Design ist bereits sehr weit fortgeschritten. Ab sofort steht im Sinne eines Beispiels (Module werden sich innerhalb der beiden Präsenztagen bis zum Studienbeginn noch verschieben) die Planstruktur für eine typische Semester-Woche zur Ansicht bereit.
Die Anzahl der geplanten effektiven Präsenzlektionen hängt von der Gewichtung des Fachs (Anzahl ECTS-Punkte) sowie vom didaktischen Ansatz des jeweiligen Dozierenden ab. Gewisse Fächerpaarungen werden zudem alternierend im Zweiwochenrhythmus eingeplant, um den Studierenden Zeit für Reflektion und Vertiefung zu ermöglichen. Ungefähr fünf Donnerstag-Abende ab 17:30 Uhr sind für tourismusspezifische Gastreferate (Distinguished Speaker Series) von einer Stunde Dauer reserviert, an denen alle Tourismus-Studierende teilnehmen können bzw. zum Teil müssen. Die Teilnahme ist ebenfalls mit der Vergabe von ECTS-Punkten verbunden. Zu Semesterbeginn wird die tagesgenaue Planung für das ganze Semester publiziert. Kurzfristige Änderungen bleiben vorbehalten.

Bildquelle: VisualHunt

 

Autor: Prof. Dr. Dominique Roland Gerber, Studienleiter Service Design

Das Studium vermittelt fundiertes betriebswirtschaftliches Grundwissen, das Zusammenhänge aufzeigt und das Verständnis für zukunftsträchtige Geschäftsmodelle schärft. Daneben wird die professionelle Kommunikation in verschiedenen Ausprägungen gross geschrieben.
Darauf aufbauend wird ein breitabgestütztes Wissen im Tourismus erarbeitet, wobei der Tourismus als Fallbeispiel für Branchen und Unternehmen steht, deren strategische Ausrichtung Dienstleistungen als Kerngeschäft identifiziert haben. Das Tourismus-Studium strebt die Vermittlung eines profunden Wissens in Bezug auf Marktmechanismen, Stakeholders, Chancen und Gefahren sowie Entwicklungs-Szenarien an.

Nun ist eine tragfähige Basis geschaffen, um sich auf die Produkte von morgen, die Dienstleistungen zu fokussieren. Schätzungen besagen, dass 70 – 80% der Leistungen der hiesigen Marktwirtschaft aus Dienstleistungen bestehen. Dabei steht die konsequente Ausrichtung auf Dienstleistungs-Erstellung und –Optimierung unter Einbezug der neusten digitalen Technologien im Mittelpunkt. Durch Einsatz von neu erlernten spezifischen Konzepten und kontextsensitiven Vorgehensweisen wird Verständnis für die Ansprüche an Dienstleistungen mit ausgeprägtem Kundennutzen erreicht, denn die Fokussierung auf den Kunden schafft einen echten Mehrwert für Abnehmer und Unternehmen. – In der nächsten Phase wird die unter betriebswirtschaftlichen Kriterien entworfene, entwickelte und getestete Dienstleistung weiter optimiert, hin zu einem Erlebnis mit hohem Erinnerungswert. In diesem kreativen Prozess werden Methoden aus den Bereichen Konsumentenverhalten und dem eigentlichen Service Design (customer journey, touchpoints) angewendet.